Donnerstag, 8. November 2018

[HarperCollins] Der Schmetterling

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Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über den Verlag
HarperCollins Germany ist der zweitgrößte Publikumsverlag der Welt. Im Jahr 2017 feierte der Verlag sein 200-jähriges Jubiläum.

Über die Autorin
Gabriella Ullberg Westin, geboren in Norwegen, studierte Modedesign und Kommunikation. Heute lebt sie in Stockholm und hat sich ganz dem Schreiben zugewandt.

Über Der Schmetterling
Der Schmetterling ist der erste Teil der Johan Rokka-Reihe. Der Kriminalroman erschien Anfang September 2018, umfasst 416 Seiten und ist für 11,99 Euro erhältlich.

Klappentext
„Heiligabend in Hudiksvall, Nordschweden: Henna öffnet dem Weihnachtsmann die Tür, der ihre beiden Kinder überraschen soll. Doch es ist nicht ihr Ehemann in Verkleidung, sondern ihr Mörder. Er drängt sie ins Haus und streckt sie mit mehreren Schüssen nieder. Sie stirbt vor den Augen ihrer Kinder.
Kommissar Johan Rokka ist nach zwanzig Jahren in Stockholm gerade erst in seine alte Heimatstadt zurückgekehrt und wird die Mordermittlung übernehmen. Es ist ein schwerer Start, denn Henna war die Frau seines alten Schulfreunds Måns. Im Kreis der Verdächtigen sind Freunde von früher. Dann geschieht ein zweiter Mord. Kennt Rokka den Mörder bereits? Ist er der Nächste auf seiner Liste?"

Test und Fazit
Ich liebe Skandinavische Thriller – deswegen musste ich diesen einfach lesen.
Skandinavische Thriller und Krimis sind meist dialogarm, geheimnisvoll und spannend gehalten. Der Schmetterling strotzt nur vor Dialogen und ist mir persönlich etwas zu wenig beschreibend. Die Umgebung und die Charaktere werden schon beschrieben, aber für meinen Geschmack etwas zu wenig.

Der Kriminalroman liest sich flüssig und unkompliziert. Im Laufe der Geschichte lernt man viel über die Hintergrundgeschichten der handelnden Charaktere und es gibt einen gewissen Spannungsbogen, der aber nicht sehr stark ausgeprägt ist. An der Stelle muss ich allerdings wieder einmal feststellen, dass es kein reiner Krimi ist, sondern ein Kriminalroman – heißt die Personen stehen stark im Mittelpunkt, mit ihren Problemen und Handlungen, und weniger ein fesselnder Krimi an sich.

Es gibt mehrere parallele Handlungsstränge, was ich persönlich sehr spannend finde und die Geschichte interessant macht. Insgesamt ist das Buch nicht so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen kann aber die Geschichte ist auch nicht langweilig. 

"Der Schmetterling" lässt sich gut lesen und hat die ein oder andere spannende Wendung. Insgesamt war es ein solider Kriminalroman und ich bin auf den nächsten Teil im nächsten Jahr gespannt.

Mittwoch, 7. November 2018

Xucker: kleine Leckereien


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Wieder einmal habe ich mich am Backen mit Xucker versucht.
Zum einem, passend zu dem heißen Sommer dieses Jahres, Kokoskugeln ganz im Raffaello-Style und passend zur kommenden Jahreszeit – Dominosteine.

Kokoskugeln
Ich habe in Anlehnung an das Rezept von Cinnamon and Coriander die Kokoskugeln ausprobiert. Dafür habe ich eine Dose Kokosmilch (Verhältnis 70/30) über Nacht in den Kühlschrank gestellt und konnte gut 200g Kokos Creme herauskratzen. Zusammen mit den 125g Kokosraspeln und dem Inhalt einer halben Vanilleschote, sowie 50g Xucker habe ich die Masse mit einem Pürierstab bearbeitet. Die Masse war gut formbar. Des Weiteren habe ich eine viertel blanchierte Mandel eingearbeitet und die Kugeln in weiße, zuckerfreie, geschmolzene Schokolade (frankonia) getaucht und im Anschluss mit Kokosraspeln ummantelt. Optisch können sie sich sehen lassen und auch geschmacklich kommen sie dem „Original“ ziemlich nah. Die Kokoscreme gibt dem ganzen einen „kalten“ Beigeschmack – also nicht beschwerend.

Dominosteine version 1.0
Ein tolltes Rezept für zuckerfreie Dominosteine habe ich bei Debora Groneberg gefunden.
Die Low Carb Süße habe ich durch Xucker ersetzt, dadurch wurden die Dominosteine nicht zu süß, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Ich habe normales Mehl genutzt und auf Johannesbrotkernmehl verzichtet, der Boden ist sehr flach geworden – geschmacklich aber wirklich gut.
Das Fruchtgelee habe ich anders gemacht. Dafür habe ich die zuckerfreie Aprikosenmarmelade von Xucker verwendet und mit Gelatine vermengt. Geschmack und Konsistenz waren wirklich gut – leider hatte ich nicht mehr genügend Marmelade, weshalb die Schicht eindeutig zu schmal geworden ist.
Für das Marzipan hatte ich leider nur grob gemahlene Mandeln, dadurch hatte das Marzipan eine nicht sehr feine Konsistenz. Ich hätte aber nicht gedacht, dass man so leicht selbst Marzipan herstellen kann und es noch richtig gut schmeckt. Für die Glasur habe ich einfach zuckerfreie, dunkle Schokolade (frankonia) geschmolzen.

Ich werde es auf jeden Fall nochmal mit genügend Marmelade und Mandelmehl versuchen, damit das Ergebnis auch etwas ansehnlicher wird! Geschmacklich sind sie aber schon sehr lecker!

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Hohes Venn

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Impressionen des Hochmoors in Belgien.

In Belgien, nahe der Grenze zu Deutschland liegt der Wanderparkplatz Nahtsief. Von hier aus kann man einmal die Straße queren und einen wunderschönen Rundwanderweg über Stege bestreiten. Laut Aushang benötigt man für die Strecke 2 Stunden, sie war aber auch gut in einer Stunde "laufbar".





Samstag, 29. September 2018

YOUCOOK – Street-Food für die Küche

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Über YOUCOOK
Internationaler Geschmack schnell und unkompliziert zubereitet – ohne langes Vorbereiten.
Die beiden Gründer von YOUCOOK haben ihre Leidenschaft für den unverfälschten Geschmack von Gerichten aus ihren Auslandsurlauben mitgebracht. Das Versprechen: Innerhalb von 4 Minuten authentisches Street-Food nach Hause oder ins Büro bringen.

Produkte
-American Pulled Pork
-Mexican Chili con Carne
-Chinesisches Chicken Sweet and Sour
-Indisches Chicken Tikka
-Indisches Butter Chicken
-Grünes Thai Curry
-Rotes Thai Curry
-Japanisches Chicken Teriyaki
… und es wird an weiteren Rezepten getüftelt.

Test und Fazit
Uns ist die Marke im Kühlregal sofort aufgefallen – die Verpackung ist modern und fällt ins Auge. Die Sorten klingen wie klassische Restaurantgerichte und weckten unser Interesse. Je nach Angebot kostet ein Gericht zwischen 2,99 Euro und 3,99 Euro.
Enthalten ist immer ein Plastikschälchen mit Nudeln oder Reis und ein weiteres Plastikschälchen mit der Soße und den weiteren Zutaten. 
Zur Zubereitung in der Mikrowelle werden die Plastikdeckel einfach eingestochen und für 4 Minuten in der Mikrowelle erwärmt (kann auch ohne Schälchen in einer Pfanne zubereitet werden). Danach den Deckel abziehen und im Schälchen oder auf einem Teller kombinieren und genießen.
Die enthaltene Menge ist ausreichend und sieht nach der Zubereitung sehr ansprechend aus.

Wir haben schon diverse Sorten ausprobiert und sind positiv überrascht. Das Verhältnis von Beilage und Soße ist optimal gewählt. Die Konsistenz von Gemüse oder ggf. Fleischt ist angenehm und auch der Geschmack erinnert an das Original. Für mich persönlich, die sich viel in „asiatischen“ Restaurants in Berlin herumtreibt, ist die Geschmacksintensität vielleicht etwas zu schwach. Teriyaki schmeckt beim Japaner doch intensiver und auch die indischen Gerichte wirken im indischen Restaurant viel „einnehmender“. Allerdings ist es in Ordnung, somit sind die YOUCOOK Gerichte für jeden etwas, auch für diejenigen, die es nicht so stark würzig oder scharf mögen.

Alles in allem eine tolle Idee und eine leckere Umsetzung. 
Leider fällt eine Menge Plastik an – die Becher nutze ich zum Basteln, um kein schlechtes Gewissen zu haben - aber vielleicht fällt den Jungs noch eine praktische Idee ein, um dieses Problem zu lösen.

Dienstag, 25. September 2018

Bugfoundation - Insektenburger


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Vielleicht haben einige von euch im TV oder im Supermarkt mitbekommen, dass es Insektenburger zu kaufen gibt. Seit 01. Januar 2018 ist es offiziell erlaubt verarbeitete Insekten zu verkaufen – in anderen Ländern, wie beispielsweise den Niederlanden oder Finnland ist dies schon längst Alltag. Bei der Züchtung von Insekten werden weniger Rohstoffe benötigt, was aus ökologischer Sicht besser ist. Und trotzdem stehen viele Menschen dem Essen von Insekten skeptisch gegenüber.

Ich habe gestern in REWE den ersten Insektenburger Deutschland von der bugfoundation gekauft. Dieser ist für 5,99 Euro erhältlich und beinhaltet entweder 2 große oder 2 kleine Burgerpatties. Freunde und Verwandte wirkten eher etwas irritiert – Würmer zu Mehl verarbeitet wäre noch okay gewesen aber als Fleischersatz? Ich war neugierig und musste ihn gestern sofort zubereiten. Meinen Freund habe ich auch noch überzeugt bekommen.

Über Bugfoundation und dem ersten Insektenburger Deutschlands
Inspiriert von essbaren Insekten in Bangkok haben die beiden Freunde Baris und Max den ersten Insektenburger nach Deutschland gebracht. Hergestellt aus Buffalowürmern und 100% frei von künstlichen Zusatzstoffen, bietet der Insektenburger den Vorteil, dass bis zu 100x weniger Treibhausgas-Emissionen und 10x weniger Futtermittel bei der Produktion von Tierfleisch anfallen.
Ihr könnt auf der Karte der Bugfoundation sehen, ob ein REWE in eurer Nähe den Burger anbietet, allerdings sind noch nicht alle neuen Märkte eingepflegt. Sodass ich auch erst im dritten REWE Markt in Berlin fündig geworden bin.

Zutaten: 45% rehydriertes Buffalowurm-Sojaprotein (60% Buffalowürmer Alphitobius Diaperinus, 40% Sojaproteinkonzentrat), Wasser, Rapsöl, Zwiebeln, Eiklar* (getrocknet), Tomatenmark (Tomaten, Salz), Sojasauce (Wasser, Sojabohnen, Weizen, Salz), Senf (Wasser, Senfsaat, Essig, Salz, Zucker, Gewürze), Kartoffelstärke, Gewürze, Salz, Zitronensaft, Petersilie
*aus Freilandhaltung

Nährwerte je 100g:
Energie: 1180,0 kJ (282 kcal)
Fett: (19,0g); davon gesättigte Fettsäuren: 2,1g
Kohlenhydrate: 4,5g; davon Zucker: 1,4g
Eiweiß: 20,8g
Salz: 1,6g

Varianten: 
Das Original:2x98g (196g) und Minis: 6x29g (174g)

Test und Fazit
Als ich die Jungs im Fernsehen gesehen habe war ich von der Idee eines Insektenburgers sehr angetan. Im Vergleich zu vielen anderen kann ich mir sehr gut vorstellen Insekten, wie Würmer oder Heuschrecken zu essen, habe es aber noch nie probieren können.

Nachdem ich wusste, dass REWE die Burger ins Sortiment genommen hat, habe ich in Berlin diverse REWE Märkte durchstöbert und bin fündig geworden. Bei den Insektenburgern handelt es sich um Tiefkühlkost. Zunächst sei gesagt, dass ich es gut finde, dass die Patties nicht noch einmal extra in Plastik verpackt sind, sondern der Verpackung lose beiliegen.

Optisch unterscheiden sie sich von Rinderburgern in der Farbe. Die Insektenburger sind wesentlich heller. Gefroren riechen sie kaum und eher unscheinbar.

Ich habe die Patties nach Anleitung 10-12min in einer Pfanne mit etwas Öl und unter regelmäßigen Wenden, bei mittlerer Hitze, gebraten. Dadurch erhielten sie eine dunklere – Rinderpattie-ähnliche Farbe.
Und tatsächlich ist der Duft während des Bratens sehr angenehm. Leicht süßlich und irgendwie anders (keinesfalls wie Würmerfutter aus der Tierhandlung!) Einigen, den ich davon berichtete waren und sind immer noch sehr skeptisch – aber Optik, Duft, Zubereitung und Geschmack waren und sind sehr überzeugend. 
Die Patties sind außen schön kross und innen saftig. Man beachte, dass die Patties nicht zu 100% aus den Würmern bestehen und somit auch die Geschmacksnoten der anderen Zutaten schmeckbar sind. Somit will oder kann ich nicht sagen, ob genau so Buffalowürmer schmecken. Aber in Kombination mit Zwiebeln, Tomaten und weiteren Zutaten ist der Burger wirklich sehr schmackhaft. 
Von der Konsistenz ähnlich zu einem Rinderpattie – vom Geschmack aber anders. Rindfleisch ist sehr streng, der Insektenburger hingegen ist eher mild und schmeckt einfach anders. Er schmeckt auch nicht wie ein vegetarisches Pattie – es ist wirklich schwer zu beschreiben, es lohnt sich aber auf jeden Fall ihn zu probieren! Von mir eine klare Weiterempfehlung.

Sonntag, 23. September 2018

[Insider] HUAWEI Mate 20 lite

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Zur IFA 2018 wurde in Berlin das HUAWEI Mate 2018 lite vorgestellt. Dieses konnte man auf der Produkttestplattform The Insiders für 50% der UVP testen. Hier die Vorstellung des Mittelklasse-Smartphones und mein Fazit.
#Mate20liteInsiders


Verpackung
Das HUAWEI Mate 20 lite wird in einem schlichten (zeitlosen), stabilen Karton geliefert. Der Karton lässt sich leicht öffnen (beim HUAWEI P8 lite (2017) war der Karton schon etwas spezieller). Das Zubehör ist in separaten Bereichen verstaut. Anleitung und Garantiekarte liegen ebenfalls gut sortiert, mit einer zusätzlichen Displayfolie und dem SIM-Werkzeug, dem Karton bei.

Wie bei vielen anderen Smartphones auch, sind die Kopfhörer nicht die hochwertigsten, aber ich denke, dass man auf diese auch nicht wirklich angewiesen ist. Ich bin zufrieden, dass das HUAWEI Mate 20 lite noch als Anschluss die Klinke hat, so dass meine alten Kopfhörer hier wunderbar funktionieren.
Insgesamt ein erster positiver Eindruck von der Verpackung des HUAWEI Mate 20 lite samt Zubehör.
Wie bereits bei meinem HUAWEI P8 lite (2017) ist der Rückseite des Smartphones eine Schutzfolie angebracht, auf welcher beschrieben wird, wie man die SIM-Karte eingelegt. Idee ist immer noch klasse, allerdings ist die Schrift dunkel und klein und für Anfänger sicherlich leicht zu übersehen. 

HUAWEI Mate 20 lite
Im Vergleich zu meinem aktuellen Smartphone, dem Samsung A3 (2017) sind 6,3“ fast 2“ mehr. Dieser Größenunterschied macht sich vor allem im Handling bemerkbar. Das HUAWEI Mate 20 lite liegt zwar gut in der Hand und ist dabei nicht zu schwer, allerdings lassen sich nicht mehr alle Bildpunkte ohne zweite Hand erreichen. Die Haptik ist sehr angenehm, mit der Glasrückseite – allerdings würde ich ein Smartphone nie ohne Hülle verwenden. Deswegen habe ich mir von HUAWEI zusätzlich ein Magic Case (19,99 Euro) gekauft. Dieses schützt die Rückseite und die Seiten des HUAWEI Mate 20 lite, sieht gut aus - wirkt aber leicht rutschig in der Hand. Das Display ist gebogen und liefert eine gute Haptik.
Das HUAWEI Mate 20 lite hat ein großes, quasi randloses Display. Dieses kann auch im Notch-Modus (Default) genutzt werden, so dass links und rechts von der Frontkamera die Statusicons Platz finden und das Display noch effektiver genutzt werden kann. Werden viele Icons aktiviert, werden diese jedoch immer kleiner und finden nicht wirklich Platz.
Wie bei vielen anderen Smartphones benötigt man ein SIM-Werkzeug, um Speichererweiterung und SIM-Karte einzulegen. Der Akku ist fest verbaut.

Ersteinrichtung
Das Clonen der Daten vom alten Smartphone auf das HUAWEI Mate 20 lite funktioniert ohne Probleme und geht relativ schnell. Auch das Verbinden mit dem Google-Account oder das Verbinden mittels WLAN ging problemlos.
Warum es so viele vorinstallierte Vodafone Apps gibt ist mir schleierhaft, aber auf neuen Smartphones schleichen sich ja so oft überflüssige Apps ein. 
Da ich auch einige Zeit das HUAWEI P8 lite (2017) genutzt habe – kann an dieser Stelle gesagt werden, dass sich von der Nutzung und dem Aussehen kaum etwas verändert hat und man somit sofort mit allem zurecht kommt, nur dass jetzt die Performance um einiges besser ist.

Funktionsumfang
Zum Entsperren des Smartphones zählen neben dem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite auch face unlock, dank der Dual Frontkamera.

Desweiteren kann eine zweite SIM genutzt werden, wobei sich eine Speicherkartenerweiterung für meine Anwendungen eher anbietet.

Der Prozessor hat im Laufe der ersten Testwoche einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Apps öffnen sich zügig und ruckelfrei. Man merkt, dass im HUAWEI Mate 20 lite mehr Power steckt, als in meinem Samsung A3 (2017) aber auch mehr als im HUAWEI P8 lite (2017), auch der weitaus größere Speicher macht sich positiv bemerkbar.

Technische Details
Chipsatz: HUAWEI Kirin 710; Octa-Kern, i7 Mikroprozessor
Display: 6,3“ TFT LCD mit 16,7 Mio. Farben (19,5:9 Format)
Betriebssystem: Android 8.1
Speicher: 4GB RAM + 64GB ROM (bis zu 256GB erweiterbar)
Anschluss: USB 2.0, Typ-C
Kopfhörer: Kopfhörerbuchse (3,5mm)
NFC: ja
Kamera: Hauptkamera (20MP+2MP); Frontkamera (24MP+2MP)
EMUI: 8.2
AKKU: 3750mAh

Kamera
Die Kamera - überall positiv hervorgehoben, nur mit leichter Kritik bei Dunkelheit - hat mich sehr neugierig gemacht. 
Die Hauptkamera besteht aus einer 20MP und einer 2MP Kamera, für mehr Tiefenschärfe. 
Überraschend ist hier der AI Modus. Laut HUAWEI lassen sich 500 Szenen aus 22 Kategorien unterscheiden und somit immer der richtige Aufnahmemodus finden.
Ein Vergleich am Tag unter guten Lichtverhältnissen zeigt, dass das das Bild vom HUAWEI Mate 20 lite viel Licht einfängt und die Farben sehr Kontrastreich darstellt. Dadurch wirken die Fotos aber etwas unnatürlich. Meine SONY RX100 IV hat einen Pop-Farbe Modus, welcher alle Farben knalliger wirken lässt und tatsächlich kommt diese Einstellung der Aufnahme vom HUAWEI Mate 20 lite sehr nah. Ich finde die Bilder vom HUAWEI Mate 20 lite insgesamt hell und lebendig, aber im Automatikmodus eindeutig zu knallig.
Auch beim Gegenlicht-Vergleich macht das HUAWEI Mate 20 lite einen guten Eindruck. Die Objekte im Vordergrund sind noch sehr gut und detailreich zu erkennen, vielleicht etwas zu stark belichtet. Im Vergleich dazu ist bei einem Foto mit meinem Samsung A3 (2017) kaum etwas zu erkennen. Die satten Farben meiner Sony RX100 IV gefallen mir immer noch besser - aber dazwischen liegen auch weite Preisspannen. Von daher überrascht die Smartphone Kamera des HUAWEI Mate 20 lite an dieser Stelle.
Nun zum Knackpunkt die Dunkelfotografie. Da meine Sony RX100 IV hier völlig aus der Reihe tanzt und es wirklich ungerecht wäre - lediglich ein Vergleich zwischen HUAWEI Mate 20 lite und Samsung A3 (2017). Es fällt auf, dass das HUAWEI Mate 20 lite "mehr Licht einfängt" und die Bilder heller wirken, dadurch wirkt "Schwarz" teilweise nur grau, es lassen sich aber mehr Details erkennen. Insgesamt würde ich aber weder das HUAWEI Mate 20 lite, noch das Samsung A3 (2017) für Nachtfotografie nutzen, weil das Bildrauschen doch sehr ausgeprägt ist. Wer keine gute Kamera besitzt, welche Sterne Fotografieren kann - könnte das HUAWEI Mate 20 lite nutzen. Allerdings empfiehlt sich ein sehr dunkler Ort und ein gutes Stativ und selbst dann würde mich die Sternenhimmelqualität nicht zufrieden stellen.
Aber das HUAWEI Mate 20 lite fährt noch weitere Highlights auf. So lassen sich 3D Fotos oder Panoramas erstellen oder es können QMojis genutzt werden.
Die 3D-Bild Funktion lässt sich leicht umsetzen und man kann in der Galerie, durch bewegen des
Smartphones, quasi um das aufgenommene Objekt herumgehen. Dies wirkt eher wie ein Video - ist aber ein netter Gimmick. Die QMojis können Mimik und Sprache imitieren, für lustige GIFs und Videos. Das Erkennen des Gesichtes und der Bewegungen ist etwas holprig und teilweise etwas unruhig.

Mit 16x-Zeitlupe können 480 Bilder/s aufgenommen und nette Zeitlupenaufnahmen gemacht werden.

Es ist schade, dass Format und Größe im AI Modus nicht verändert werden können.

Gesamtfazit
+ leistungsstarker Prozessor
+ ausreichend großer Speicher
+ gute Haptik und schickes Design (nahezu randloses Display)
+ viele nette Features
+ gute Kamera
+ leichte Sicherung der Daten mit dem PC
+ gute "Telefonier"qualität

+/- Notch praktisch, aber Icons etwas klein / gequetscht

- Status LED sehr schwach / versteckt
- keine Personalisierung der Vibration
- keine Möglichkeit der Lautstärkeregulierung in Taschen (falls doch - bitte melden!)
- Scan App in Verbindung mit Amazon überflüssig, vor allem wenn nur ein QR Code gescannt werden soll
- herausstehende Hauptkamera sorgt dafür, dass das Telefon ohne Case beim Liegen wackelt

/ Performance bei Spielen wurde von mir nicht getestet

Das HUAWEI Mate 20 lite überzeugt als Mittelklassesmartphone und schlägt mein Samsung A3 (2017) um Längen, sowie auch das HUAWEI P8 lite (2017).
Es bietet keinen Ersatz für meine Sony RX100 IV Kamera - was ich von einem Smartphone (egal welche Preisklasse) auch nicht erwarte.

Vom HUAWEI P8 lite (2017) zum HUAWEI Mate 20 lite liegen 100 Euro UVP Differenz - dafür bietet das HUAWEI Mate 20 lite aber auch viel mehr, somit ist ein höherer Preis auf jeden Fall gerechtfertigt. Ob ich es mir für 400 Euro UVP gekauft hätte... - ich weiß es nicht. Für die im Test bezahlten 199 Euro ist es natürlich ein bombastisches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Samstag, 15. September 2018

Zuckerfreie Schwedische Apfeltorte


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Für die schwedische Apfeltorte ohne Zucker musste ich mir etwas einfallen lassen, da in den meisten Puddingpulversorten (für die spätere Apfelmischung) Zucker enthalten ist und Puddingpulver mit geringem Zuckeranteil (z.B. bei dm erhältlich) konnte geschmacklich bisher nicht überzeugen. Deswegen habe ich Gelatine genutzt.

Im Prinzip habe ich das Rezept von Muffija auf chefkoch.de nachgebacken. Den Zucker durch Xucker ersetzt und die Apfelmasse etwas anders zubereitet. 
Hierfür habe ich auch ungefähr 1 kg Äpfel geschält, gerieben und mit etwas Wasser aufgekocht, sowie den Saft einer Zitrone (ich mag es gern sauer) und nur etwas Xucker hinzugefügt. Nachdem die Apfelmasse gut eingekocht war (aber noch kein Apfelmus wurde) habe ich zwei Blattgelatine (vorher in kaltem Wasser eingeweicht) untergemischt. Die Apfelmasse hat auch eine angenehme Festigkeit und der Apfelgeschmack kommt wunderbar zur Geltung. Mit Sahne und etwas zuckerfreier Schokolade kommt es dem Original doch sehr nah. 
An dem Rezept gefällt mir außerdem der wunderbar fluffige Boden.

Samstag, 1. September 2018

[HarperCollins] Dein Tod komme

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Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über den Verlag
HarperCollins Germany ist der zweitgrößte Publikumsverlag der Welt. Im Jahr 2017 feierte der Verlag sein 200-jähriges Jubiläum.

Über die Autorin
Faye Kellerman ist in St. Louis geboren, studierte Mathematik und Zahnmedizin und lebt mit dem Bestseller Autor Jonathan Kellerman und ihren Kindern in Kalifornien und New Mexico.

Über Dein Tod komme
Der Kriminalroman „Dein Tod komme“ erschien Anfang Februar 2018, umfasst 400 Seiten und ist der 24. Fall für Peter und Rina Decker. Schauplätze sind Kalifornien und Los Angeles.

Klappentext
„Greenbury, New York: ein strahlend schöner Tag, wie gemacht für einen ruhigen Waldspaziergang. Doch plötzlich wird Rina Deckers Harmonie jäh gestört - tief im Wald stolpert sie über die verscharrten Überreste eines Menschen. Sofort benachrichtigt sie ihren Mann, Peter, der nach Jahren als Detective für das LAPD nun bei der örtlichen Polizei aushilft. Er stellt schnell fest, dass es sich bei den Leichenteilen um eine Studentin eines nahen College handelt. Weiteres ergeben seine offiziellen Ermittlungen nicht. Rina, die als Dozentin dort arbeitet, sieht sich gezwungen, selber nach der Wahrheit zu suchen.“

Test und Fazit
Es ist vielleicht unüblich mit dem 24. Teil einer Buchreihe einzusteigen, allerdings klang der Klappentext sehr interessant und manchmal schaut man sich ja auch TV Folgen an, ohne beim Anfang zu starten, um ggf. daran Gefallen zu finden.

Der Kriminalroman startet sehr gemächlich, es beginnt zwar mit dem Fund einer Leiche, allerdings wirken die Ermittlungen und das Drumherum zunächst nicht rasant oder besonders spannend. Es kann relativ schnell eine Verbindung der Opfer und der Vermissten hergestellt werden, wobei man währenddessen viele wilde Spekulationen zu lesen bekommt.
Insgesamt ist mir der Romananteil viel zu groß, man bekommt viele Einblicke in das Thema Geschlechtsumwandlung, in das Studentenleben und wilde Partys, und in die jüdischen Gepflogenheiten der beiden Protagonisten. Die Romananteile sind interessant und umfangreich vorhanden und stehen teilweise im Konflikt mit den makabren Textstellen des Krimianteiles.
Erst im letzten Drittel gewinnt das Buch an Spannung, auch wenn die Auflösungen der Fälle nicht unbedingt überraschend sind, ist der Schreibstil sehr angenehm und man will das Buch auch zu Ende lesen.
Insgesamt waren es für mich im Handlungsplot zu viele Charaktere, viele Beschreibungen und viele Namen, die man sich merken musste – demnach sollte man dem Buch sehr ausgiebig folgen, wobei die ausschweifenden Nebenplots aber etwas zu zähflüssig wirkten.

Ich finde es gut, dass auch Themen, wie Geschlechtsumwandlungen thematisiert werden. Das Ermittlerpaar ist besonders und wirklich angenehm in die Geschichte eingebettet. Die Story fand ich nicht schlecht, aber auch nicht besonders spannend. Leider zog sich die Geschichte teilweise zu lang hin, so dass die Spannung einfach auf der Strecke blieb und wie immer hätte das Ende etwas länger sein dürfen, aber so ist es bei vielen Büchern.

Insgesamt ein solider Kriminalroman, gut zu lesen und interessant – dem etwas an Spannung fehlt.
In Punkten würde ich immer noch 4 von 5 vergeben.

Mittwoch, 22. August 2018

Xucker: Pflaumen/Zwetschgenkuchen

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Wir befinden uns aktuell mitten in der Pflaumenzeit und da darf ein Pflaumenkuchen natürlich nicht fehlen. Dieser gelingt auch zuckerfrei - ausprobiert habe ich ein Rezept vom Xucker-Team.


Etwas abgewandelt, habe ich den Kuchen mit 250g Weizenmehl (anstelle von 200g Kichererbsenmehl) und einer frischen Vanilleschote zubereitet, sowie den Premium Xucker verwendet. Außerdem liebe ich einen flachen Boden und viele Früchte, weshalb ich eine größere Springform gewählt habe und mehr Pflaumen/Zwetschgen darauf Platz gefunden haben.
Ist auch gelungen und schmeckt super lecker - sehr zu empfehlen :)

Verpack-Ideen zum Schulanfang

Was verschenkt ihr zur Einschulung an Familienmitglieder, Freunde oder Verwandte - Schultüte, normal verpackt oder noch kreativer? Ich habe mich dieses Mal für eine Schulutensilien-Verpackung entschieden :)

Sonntag, 12. August 2018

Perseiden 2018

Heute Abend erreichen die Perseiden ihr Maximum und es ist theoretisch möglich bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen. Die letzten Jahre hatten wir immer viel Bewölkung am Abendhimmel und keine guten Chancen eine Sternschnuppe zu erspähen. Vor einigen Jahren habe ich die Perseiden, liegend auf einer Wiese, beobachtet und bin immer noch begeistert. Wer also gutes Wetter hat und die Chance hat - auf ein freies Stück Himmel zu schauen, sollte dies heute Abend auf jeden Fall machen - und das Wünschen nicht vergessen :)
Ein Blick in den Sternenhimmel lohnt aber immer - es gibt so viel zu sehen.

Samstag, 21. Juli 2018

[theinsiders] HP Sprocket Plus-Drucker + HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier


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Über HP
HP wurde 1939 von zwei Absolventen, Hawlett und Packard, in Kalifornien gegründet. HP ist einer der führenden IT-Anbieter und bietet Produkte von Taschenrechnern, über Fotografie, PCs, Druckern und vieles weitere an.

Über HP Sprocket Plus
Beim HP Sprocket Plus handelt es sich um einen flachen, tragbaren, taschengroßen Foto-Drucker, ideal zum Drucken unterwegs. Im Vergleich zum HP Sprocket glänzt er mit noch schmaleren Design und größeren Fotos.
Fotopapiermaße: 5,8 x 8,7cm (im Vergleich der HP Sprocket: 5 x 7,6cm)
Verbindung: Bluetooth 4.0
Kompatibles Betriebssystem: Android 4.4 und höher / iOS 8.0 und höher
Drucktechnologie: ZINK
Gewicht: 0,2 kg
Druckgeschwindigkeit: bis zu 68s pro Druck
UVP: 160 Euro 
(im theinsiders-Test mit HP ZINK Sprocket Plus Fotopapier mit selbstklebender Rückseite für 90 Euro)

Gedruckt werden können die Bilder einfach über die HP Sprocket-App. In dieser können die Fotos noch zusätzlich mit Smilies oder Rahmen gestaltet werden.
Größenvergleich von HP Sprocket Plus und Samsung Galaxy A3 (2017)
Beurteilung HP Sprocket Plus-Drucker
Verpackung
Die Verpackung ist sehr leicht und klein. Der HP Sprocket Plus liegt in einer Plastikschale und ist mit einer Folie geschützt. Des Weiteren beinhaltet die Verpackung ein USB-Ladekabel, eine Anleitung und Garantieschreiben.

Insgesamt finde ich die Verpackung ausreichend, der HP Sprocket Plusist gut geschützt. Bei dem Preis hätte ich allerdings ein kleines Täschchen für den Drucker erwartet, wie es bei Digitalkameras oft der Fall ist. Die HP Sprocket Plus Tasche würde zusätzlich um die 13 Euro kosten.

Ersteinrichtung
Die Anleitung besteht lediglich aus Bildern, diese sind allerdings ausreichend, um den Drucker in Betrieb zu nehmen.
Schritt 0
Aufladen des HP Sprocket Plus mit dem dazu gelieferten USB-Ladekabel. Es leuchtet eine Lampe, die am Ende des Ladevorgangs grün wird.

Schritt 1
Herunterladen der HP Sprocket App aus dem Android oder iOS Store.

Schritt 2
Einlegen des  HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapiers nach Anleitung. Einschalten des HP Sprocket Plus.
Schritt 3
Starten der App und Verbinden des Smartphones über Bluetooth mit dem HP Sprocket Plus (ggf. Aktualisieren der Software und Neustart des Gerätes).



Schritt 4
Bild in der App auswählen und ggf. bearbeiten und direkt über den HP Sprocket Plus ausdrucken. Zwischen jeden Druckvorgang sollte man dem Drucker einige Minuten Pause gönnen.
Einsatzmöglichkeiten
Ich liebe es personalisierte Postkarten zu versenden und hatte gehofft, mit dem HP Sprocket Plus, die Suche und den Weg zu einem Drogeriemarkt mit Sofortdruckautomaten zu ersparen. Die Fotos vom HP Sprocket Plus sind sehr klein, man könnte aber aus zwei Fotos eine Postkarte gestalten (einfach ein Blatt Papier oder Karton in Postkartengröße schneiden und das HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier mit selbstklebender Rückseite darauf kleben).
Desweiteren kann man die Fotos sehr gut zum Basteln von Einladungs- oder Geburtstagskarten oder Geschenken verwenden. Oder man befestigt es einfach mit einem Magneten am Kühlschrank - den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Auch bei Feiern oder Ausflügen ist es jetzt möglich direkt ein Foto zu drucken und es als Erinnerung zu verteilen - im Zeitalter der digitalen Fotos, macht ein gedrucktes Bild schon einiges her.

Test und Fazit zum HP Sprocket Plus mit HP Sprocket App
Insgesamt überzeugt der HP Sprocket Plus mit seinem kleinen, handlichen Design. Die Einrichtung und das Drucken über das Smartphone ist schnell und einfach möglich. Die App bietet hilfreiche Tipps und Tricks, viele Gestaltungsmöglichkeiten und ist dabei einfach und intuitiv gehalten.

Leider ist die Druckqualität für meine Verwendungszwecke nicht geeignet. Die Bilder wirken verwaschen und detailarm. Die Drucklinien stören dabei weniger, aber das Gesamtbild wirkt nicht hochwertig und bei einem Preis von UVP 160 Euro kann mich das Produkt nicht überzeugen.


Kurzes Fazit zum HP Sprocket Plus

+ Handlichkeit (smartes Design, leichtes Gewicht)
+ Schnelle und einfache Einrichtung - man kann sofort losdrucken

- Qualität des Druckes liegt weit unter dem, eines Laser- oder Tintenstrahldruckers
- Zwischen den einzelnen zu druckenden Bildern muss einige Zeit gewartet werden
- Preis-Leistungsverhältnis kann nicht überzeugen

Test und Fazit zum HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier
In jeder Verpackung sind 20 Bilder enthalten (Maße: 5,8x8,7cm). Diese besitzen eine selbstklebende Rückseite und kosten im HP Store aktuell 11,90 Euro - somit kostet ein Foto ~0,60 Euro. Das Fotopapier hat eine angenehme Stärke, es ist wischfest, wasserabweisend und reißfest. Leider biegt es es stark nach jedem Druck und lässt sich nur schwer begradigen.

Kurzes Fazit zum HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier
+ stabiles Fotopapier
+ sehr gut klebende Rückseite

- starkes Verbiegen nach jedem Druck
- schlechte Druckqualität für ~0,60 Euro je Foto

Gesamtfazit
Die Idee hinter dem HP Sprocket Plus finde ich super - ein kleiner Drucker für unterwegs, sofort ansteuerbar. Da ich meine Kamera mittels NFC mit dem Smartphone verbinden kann, habe ich alle schönen Fotos auch auf meinem Smartphone zur Verfügung und kann sie direkt ausdrucken. Leider überzeugt mich die Qualität nicht und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt für meine Anwendungsbereiche einfach nicht. Wer den Nostalgie-Charme von Polaroid erleben möchte hat hier sicherlich einen passenden Drucker gefunden.

Sonntag, 8. Juli 2018

springlane.de – Schoko-Gugelhupf


Und wieder einmal ein kurzes Fazit zu einem Backrezept aus dem Internet.

Hierbei handelt es sich um einen Schoko-Gugelhupf mitcremigem Käsekuchenherz. Die Zubereitung war wirklich einfach und der Kuchen ist auf Anhieb gelungen. Da ich ohne Zucker backe, gelingen Kuchen nicht immer so, wie vielleicht gedacht. Ich habe hier den Zucker 1:1 durch Xylit, auch Birkenzucker genannt, ersetzt. Und als Puddingpulver empfiehlt sich das BIO Vanille Pudding mit Bourbon-Vanille – Pulver von dm, da es nur 0,2g Zucker erhält – übliche Packungen Vanillepudding enthalten bereits ohne weitere Zugabe von Zucker über 10g Zucker pro 100g. Außerdem habe ich zuckerfreie Schokolade verarbeitet (Nussschokolade und weiße Schokolade).
Der Kuchen ist saftig und nicht zu trocken - ich habe allerdings auch noch Kirschen hinzugegeben, allerdings hat sich meine Backzeit von 60 min auf 90 min erhöht, ich habe aber auch in der Springform gebacken. Wirklich lecker und zu empfehlen, allerdings kein leichter Kuchen.


Donnerstag, 5. Juli 2018

[Literaturtest] Die Expansion

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...

Über die Autoren
Hier dem Autorennamen Christoph Martin stecken die Autoren Christoph Martin Zollinger, Schweizer Unternehmer, welcher bereits in Panama arbeitete und Libby O’Loghlin, eine australische Autorin, welche neben Kurzgeschichten auch in Film und Fernsehen tätig ist.
 
Über das Buch
Die Expansion erschien im Mai 2018 als Taschenbuch mit 335 Seiten und kostet 11,95 Euro.

Beschreibung
In der Politik und in der Wirtschaft ist die Wahrheit eine Ermessensfrage.
Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig, die Erweiterung des Panamakanals.
Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es Agentin Karis Deen das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch und es wird nicht immer fair gespielt.
Bald gerät Max in ein Netz aus Intrigen und Verrat, das weit über die idyllischen Ufer Mittelamerikas hinausreicht. Seine einzige Verbündete scheint Karis zu sein, aber kann er ihr trauen?

Test und Fazit
Die Geschichte spielt in Panama und handelt vom Ausbau des Panamakanals und beschreibt mehr oder weniger ein Szenario, wie es auch heute passieren wohl möglich sein könnte.

Tatsächlich bin in wohl mit den falschen Erwartungen an das Buch herangetreten. Ich kenne viele Romane, die auch auf historischen Ereignissen oder Gebäuden basieren und darum eine Geschichte bauen, allerdings fehlte mir hier tatsächlich etwas mehr zum Panamakanal. Ich habe mehr Informationen rund um den Bau und die Geschichte erwartet und war von den wenigen Informationen etwas enttäuscht.

Der Schreibstil selbst war mir zur einfach und zu wenig komplex. Mein Schwiegervater, der sehr gern historische Romane liest dachte zunächst, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt.

Die Geschichte hingegen ist einfach verpackt, es gibt keine spannenden Wendungen oder „AHA“-Momente, was ich aber auch nicht unbedingt erwartet habe. Es ist ein angenehmer Politik-Roman mit Thriller-Elementen – es geht um Macht, Intrigen, Diplomatie und wem man eigentlich noch vertrauen kann.

Der Prolog machte Lust auf mehr - leider verlor das Buch mit jeder Seite mehr und mehr an Spannung. Das Ende hingegen war, wie bei so vielen anderen Büchern auch, viel zu kurz und endete hier einfach sehr abrupt. Hier hätte viel mehr gesagt werden können. 

Wer gerne Bücher in Richtung Politik-Thriller liest wird „Die Expansion“ gut finden, wer Wert auf mehr Hintergründe rund um den Panamakanal und schnelle Spannung sucht wird eher enttäuscht sein. Insgesamt ein sehr solides Buch - ich gebe 3 von 5 Sterne.

Vielen Dank an literaturtest.de, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

[Basteln] Die Wenn-BOX

Mal wieder steht ein Geburtstag an und man will nicht immer nur langweilig Geld oder Gutscheine verschenken? Ich habe auf Pinterest eine nette Idee zu einer Wenn-Box gefunden und musste auch unbedingt eine basteln. 
Hier könnt ihr das Resultat sehen - gebastelt zum 60. Geburtstag, die Reaktion der Beschenkten steht allerdings noch aus :)

Habt ihr nette und kreative Ideen für Geschenke?