Dienstag, 18. August 2026

[RandomHouse] Mean Moms

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Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Mean Moms
Der Roman erschien Anfang Mai 2026 und umfasst 368 Seiten.

Über die Autorin
Emma Rosenblum begann ihre Karriere beim New York Magazine.

Klappentext
"Die Atherton Academy ist die beste Privatschule in Manhattan und zieht nur die Reichen und Mächtigen an. Morgan, Belle und Frost, ein Power-Trio aus New Yorker Geldadel und neureichen Trophy Wives, regeln das gesellschaftliche Leben an der Schule. Zwischen Pilatesstunde und Mimosa-Lunch genießen sie es, dass die anderen Eltern voller Ehrfurcht und Neid zu ihnen aufblicken.

Doch als am ersten Schultag die geheimnisvolle Sofia aus Miami auftaucht, gerät die perfekte Welt der drei ungekrönten Königinnen ins Wanken. Sofia integriert sich schnell in die Clique, was nicht jedem gefällt. Plötzlich häufen sich merkwürdige und unschöne Vorfälle. Bedauernswerte Zufälle oder gezielte Sabotage? Bald müssen sich die Freundinnen fragen: Hat es jemand auf sie abgesehen? Ist der Neid ihrer Freundinnen in Hass umgeschlagen? Und was, wenn eine von ihnen eine eiskalte Soziopathin ist?"

Fazit
Das Buch war ganz unterhaltsam, vor allem der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Zwischenzeitlich verlor der Plot an Fahrt und plätscherte etwas vor sich hin, aber das Ende war wieder ganz in Ordnung.

Die Charaktere sind etwas überspitzt dargestellt aber enthalten alle ein Quäntchen Wahrheit. Dennoch ist der Plot sehr konstruiert und teilweise etwas seltsam zu folgen. Wer viel Drama und Lügen mag und das bei Erwachsenen und nicht Jugendlichen, wird hier auf seine Kosten kommen.

Insgesamt ein leichter, unterhaltsamer Roman, den es manchmal etwas an Logik fehlt – 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Das Postamt der verlorenen Briefe

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Über Das Postamt der verlorenen Briefe
Der Roman erschien Anfang Juni 2026 und umfasst 320 Seiten.

Über die Autorin
Laura Imai Messina wurde in Rom geboren und lebt mittlerweile in Japan. Ihre Romane zählen zu den meistübersetzten italienischen Büchern weltweit.

Klappentext
"Auf einer fast vergessenen Insel im japanischen Seto-Binnenmeer steht ein außergewöhnlicher Ort: das Postamt der verlorenen Briefe. Hier landen Schreiben ohne gültige Adresse – Briefe an Verstorbene, Verlorenes, an das eigene frühere Ich oder an Menschen, die man sich in der Nähe wünscht.

Die junge Wissenschaftlerin Risa kommt für einen Arbeitsaufenthalt nach Awashima. Offiziell, um Ordnung in das wachsende Archiv dieser Botschaften ohne Empfänger zu bringen. In Wahrheit aber folgt sie einer sehr persönlichen Hoffnung: Inmitten all dieser fremden Worte sucht sie nach Spuren ihrer eigenen Vergangenheit – und nach Antworten auf Fragen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten.

Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der stillen Insel eine zarte Annäherung an neues Leben, neue Liebe – und an sich selbst.

Das Postamt der verlorenen Briefe ist ein poetischer, tief berührender Roman über die Macht des Schreibens, unaussprechlicher, aber zu Papier gebrachter Gefühle und die tröstliche Vorstellung, dass keine Geschichte jemals ganz verloren geht. Ein Buch für alle, die an leise Wunder glauben – und an die Kraft der Worte."

Fazit
Ein liebevoll, ruhiger und Emotionaler Roman. Briefe die Geschichten, Gedichte und Familiengeschichten erzählen auf einer Insel vereint. Ein fast magischer Ort, wo verschiedene Leben zusammentreffen. 

Beruhend auf einen wahren Ort, an denen Menschen ihre Sehnsüchte, Wünsche und Trauer verfassen ist der Roman wirklich schön geschrieben. Die Detailtiefe der Umgebung und die fast in den Hintergrund geratene Hauptgeschichte machen einen neugierig. 

Volle 5 von 5 Sterne für diesen leisen aber schönen Roman.

Sonntag, 16. August 2026

[HarperCollins] Das Heidelbeerhaus

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Über Das Heidelbeerhaus
Der Roman erschien Ende Mai 2026 und umfasst 400 Seiten.

Über die Autorin
Ursula Kissel interessiert sich für Sprachen und Kulturen und schreibt Bücher, seit sie acht Jahre alt ist.

Klappentext
"Eleonora führt 1963 ein zurückgezogenes Leben in ihrem von Heidelbeerbüschen umgebenen Haus am See. Doch in diesem Sommer lädt sie ihre beiden Nichten und deren Töchter ein, um gemeinsam ihren 75. Geburtstag zu feiern.
Obwohl die Schwestern Anna und Tilda seit einem tragischen Ereignis kurz nach dem Krieg keinen Kontakt mehr zueinander haben, nehmen sie die Einladung an. Während sie Eleonoras Fest vorbereiten, die Füße in den See hängen, Heidelbeeren pflücken und Marmelade einkochen, erfahren ihre Töchter, Marina und Kerstin, mehr und mehr Details, über das Geheimnis ihrer Mütter. Doch auch Marina versucht etwas zu verbergen, nicht nur vor den Frauen im Heidelbeerhaus, sondern auch vor dem Nachbarssohn Henning, der jenseits des Waldes wohnt. Ein Sommer voller Liebe und Wahrheiten, die ihre Leben für immer verändern werden."

Fazit
Das Buch hat mich sehr angesprochen und von der ersten bis zur letzten Seite gut gefallen. Was mich besonders begeistert hat, war der wunderbar flüssige und einnehmende Schreibstil. Die Atmosphäre war packend und der Plot logisch, so dass ich ihn gut folgen konnte. Ich fand, dass es eine gute Balance aus schwereren Themen, die einen berühren und zum Nachdenken anregen und lustigen Teilen. Dennoch verliert die Erzählung zu keinem Zeitpunkt ihre Zugänglichkeit. Besonders die Mischung aus verschiedenen Generationen und das allmähliche Aufdecken der familiären Vergangenheit war schön geschrieben.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne - eine gute Mischung aus emotionaler Tiefe und wunderschönen Lesestunden.

Mittwoch, 17. Juni 2026

[RandomHouse] Der Tag, an dem ich sterbe

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Über Der Tag, an dem ich sterbe
Der Psychothriller erschien Anfang Juni 2026 und umfasst 448 Seiten.

Über den Autor
Federico Axat war Ingenieur, bis er sich voll und ganz dem Schreiben widmet. Heute lebt und arbeitet er in Buenos Aires.

Klappentext
"Bei einem romantischen Abendessen ermordet Anna ihren Freund. Danach verschwindet sie spurlos und hinterlässt nur einen einzigen Hinweis: ein Notizbuch, darin ein Datum. Gute zwei Jahre später, an ebenjenem Datum, wird Anna bewusstlos am Ufer eines Sees gefunden und erinnert sich weder an den Mord noch daran, wo sie all die Zeit gesteckt hat. In einer nahegelegenen psychiatrischen Klinik wird Anna von Dr. Julia Katz in Behandlung genommen. Doch Dr. Katz ist überzeugt, dass Anna die Antworten, die sie so dringend braucht, hier nicht finden wird. Also hilft sie ihr bei der Flucht aus der Klinik. Anna aber kommen Zweifel: Warum ist Dr. Katz so uneingeschränkt auf ihrer Seite? Und warum behandelt sie Anna, als würde sie sie schon jahrelang kennen?"

Fazit
Eine Frau liegt im Krankenhaus und soll ihren Freund umgebracht haben - sie kann sich aber an nichts erinnern. Wo war sie 2 Jahre lang und was ist passiert?
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und liest sich wirklich sehr gut. Es ist ganz anders als ich erwartet habe und in gewisser Weise auch science fiction, was man auf den ersten Blick eher nicht vermuten würde. Vielleicht nicht richtig Psychothriller aber wirklich ein interessanter Plot auf den man sich einlassen muss und sich dann in das Buch verlieren kann. Ist jetzt Vergangenheit oder Zukunft, was passiert wenn man wüsste, wann man sterben würde.

Ein wirklich spannend geschriebenes Buch - 5 von 5 Sterne.