Dienstag, 12. Oktober 2021

[RandomHouse] Die Vermissten aus Boundary Pond

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Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Die Vermissten aus Boundary Pond
Der Thriller erschien Mitte September 2021 und umfasst 352 Seiten.

Über den Autor
Andrée A. Michaud, in Kanada geboren und studiert hat für seine Thriller zahlreiche Auszeichnungen bekommen.

Klappentext
„Die Sonne brennt über Boundary Pond, dem traumhaften Urlaubsparadies an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Doch als Zaza Mulligan und Sissy Morgen, beste Freundinnen und zwei blonde Lolitas, nacheinander im tiefen Wald verschwinden, beginnen sich Wolken über dem Paradies am See zusammenzubrauen. Die Dunkelheit erfasst die Idylle von Boundary Pond … Wer könnte es auf die Mädchen abgesehen haben? Und vor allem, warum?“

Fazit
Zwei Freundinnen, bildschön und schick zurecht gemacht verschwinden nacheinander im Wald. Kann es ein Unfall gewesen sein oder war es Mord?

Der Thriller ist sehr detailliert geschrieben, teilweise werden Szenen so stark umschrieben, dass man sich wünscht, dass der Autor langsam auf den Punkt kommt. Ansonsten hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, er war flüssig und hat eine bedrückende Atmosphäre geschaffen. Auch die Auflösung kam nicht zu kurz und rundete den Thriller sehr gut ab. 
Man muss sich auf die ewigen Nebensätze und Randerzählungen gut einlassen, um den Faden nicht zu verlieren. Ich glaube, dass der Autor dadurch Potential besitzt gute Psychothriller zu schreiben, die an den Nerven zerren – für einen Thriller war die Detailtreue aber doch teilweise sehr langwierig und langweilig, so dass man stellenweise das Interesse verloren hat.

Alles in allem dennoch ein guter Thriller, ein interessanter Plot mit einer – eben sehr detaillierten Art eine Geschichte um zwei verschwundene Lolitas zu verfassen. Insgesamt solide 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Weil wir Schwestern sind

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Über Weil wir Schwestern sind
Der Roman erschien Ende August 2021 und umfasst 480 Seiten.

Über die Autorin
Lucy Astner lebt mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt Kinokomödien aber auch Kinderbücher und Romane.

Klappentext
„Die Schwestern Katharina, Eva, Judith und Miriam könnten unterschiedlicher kaum sein und haben sich nicht viel zu sagen. Bis eine unverhoffte Nachricht aus Nepal ihr Leben auf den Kopf stellt: Ihre Mutter Hannah wird nach Hamburg zurückkehren. Nicht bei jeder der vier Schwestern löst die Aussicht auf ein Wiedersehen Begeisterung aus, denn Hannah hat die Familie vor fast dreißig Jahren von einem Tag auf den anderen verlassen. Während jede auf ihre Weise mit der eigenen Vergangenheit ringt, kommen die Schwestern sich allmählich wieder näher. Und haben sich auf einmal doch ziemlich viel zu sagen …“

Fazit

Eine Mutter verlässt ihren Mann und ihre Kinder und kehr zunächst nicht zurück. Die vier Schwestern sind mittlerweile erwachsen, jede für sich sehr verschieden und jede hat die Trennung zur Mutter anders verarbeitet, doch sie haben nie darüber gesprochen was damals passiert ist und jetzt will ihre Mutter zurückkehren?

Der Roman beschreibt das Leben jeder einzelnen Schwester und die Art zu leben – von Abenteuerlust, über Familienleben bis hin zu Geradlinigkeit und Regeln. Er befasst sich aber auch damit, dass egal wie verschieden man ist – die Schwestern doch zusammengehören. Über Unausgesprochenes, Geheimnisse und ein schlechtes Gewissen erfährt der Leser, wie es zu dieser Situation gekommen ist, welche Seiten die Schwestern haben und wie sie miteinander umgehen – die eine vielleicht etwas offener, die andere mit Zickigkeit und wieder eine andere mit viel Vorsicht.

Alles in allem ein guter Roman, der sich viel mit den Charakteren der Schwestern befasst, gut geschrieben und in eine interessante Geschichte verpackt. Ein leichter Roman ohne Nervenkitzel, ich habe mich aber gut unterhalten gefühlt, auch weil die Autorin mit Witz und Charme den Charakteren Leben eingehaucht hat – 5 von 5 Sterne.

Montag, 11. Oktober 2021

[RandomHouse] Bretonischer Zitronenzauber

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Über Bretonischer Zitronenzauber
Der Roman erschien Mitte April 2021 und umfasst 480 Seiten.

Über die Autorin
Hannah Luis studierte in Bochum und Kopenhagen, liebt es zu reisen und sich von den Rezepten aus der Ferne inspirieren zu lassen.

Klappentext
„Wenn Mona an ihre verstorbene Großmutter denkt, ist es noch immer, als läge der Duft von frisch gebackenem Kuchen in der Luft. In Oma Josefines Nachlass findet sie ein Rezept für eine ganz besondere Zitronentorte von ihrer Urgroßmutter Helene. Auf der Rückseite des vergilbten Papiers: eine Liste mit Mädchennamen – darunter auch Josefine – und der Hinweis auf eine Pension in der Bretagne. Könnte das endlich eine Spur zu ihrem unbekannten Urgroßvater sein? Spontan macht sich Mona mit Hund Flint auf nach Frankreich, um das Rätsel zu lösen. Umgeben von Crêpes, Tartes und Cidre wandelt sie auf den Spuren von Helene und sucht nach dem Ursprung des Rezepts. An der malerischen bretonischen Küste, wo die raue Brandung auf zerklüftete Felsen trifft, verliebt sie sich schließlich nicht nur in die wilde Landschaft …“

Fazit
Nach dem Tod ihrer Oma macht sich Mona spontan auf die Reise nach Frankreich, um das Rätsel über ihren unbekannten Urgroßvater zu lösen. Zu Hause hält sie grad nicht viel und etwas Urlaub täte ihr sicherlich gut.

Eine liebevoll geschriebene Geschichte rund um die Geheimnisse und Mysterien innerhalb der Familienstruktur. Die Umgebung ist sehr schön beschrieben, auch die Charaktere sind detailliert dargestellt. Die Rezepte am Ende sind ein netter Zusatz. Klar gibt es das ein oder andere Geschehnis innerhalb der Geschichte was vorhersehbar ist oder wenig überraschend und vielleicht etwas zu konstruiert, aber insgesamt leichte Kost und ein liebevoll verfasster Roman.

Alles in allem ein Familienroman, natürlich mit viel Liebe, Natur und dem Zusatz der Aufklärung der Familienhistorie. Buchtitel und Rezept spielen eine tragende Rolle im Roman – eine runde Sache : 5 von 5 Sterne.

Freitag, 8. Oktober 2021

[HarperCollins] Eskalation

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Über Eskalation
Der Thriller erschien Mitte Juli 2021, umfasst 320 Seiten und kostet 11,00 Euro.

Über die Autorin
Nora Benrath ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin, die mittlerweile mit ihrer Familie in Italien lebt.

Klappentext
„»Nicht langsamer werden«, befiehlt die verzerrte Stimme durch die Freisprecheinrichtung. Dina Martin ist allein auf der Autobahn unterwegs. Hinter ihr ein riesiger Wagen, der plötzlich bedrohlich nah auffährt. Zu den Schuldgefühlen, dass Dina heute Abend nicht bei ihrer Tochter ist, gesellt sich jetzt die Angst. »Abfahren«, kommandiert die Stimme. Sie sind mittlerweile kilometerweit von ihrer eigentlichen Ausfahrt entfernt. Nach der Kurve sieht Dina ein rotes Licht aufflammen: Halt Polizei. Alles wird gut werden, denkt Dina noch. Doch dann ertönt ein Schuss - und der wahre Albtraum beginnt.“

Fazit
Was würdest du tun, wenn jemand Fremdes dir Befehle erteilt und den Namen deiner Tochter kennt? Blind den Befehlen folgen? Und woher hat der Fremde überhaupt die Nummer und das Hintergrundwissen?

Ein zunächst gut beschriebener Thriller, der vor allem wegen den Dialogen und detaillierten Beschreibungen mein Interesse geweckt und eine angespannte Atmosphäre geschafft hat. Dadurch ist der Thriller spannend und gut beschrieben. Leider finde ich das Ende mal wieder überraschend kurz beschrieben und dadurch etwas plump. Auch fand ich die Auflösungen und Hergänge während des Plots etwas zu abstrus – klar es ist ein Thriller, der unterhalten soll, aber an der ein oder anderen Stelle wirkte die Geschichte sehr stark konstruiert und dadurch nicht mehr so spannend.

Insgesamt bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Inhaltlich gefällt mir der Thriller sehr gut, die Spannung nimmt fahrt auf und es sind wirklich gute Passagen dabei, von denen ich mir mehr gewünscht hätte. Deswegen kann ich nur 4 von 5 Sterne vergeben – insgesamt aber ein guter Thriller, mal anders als die „Standard-Thriller“.