Dienstag, 11. Oktober 2022

[RandomHouse] Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas
Der Roman erschien Mitte September 2022 und umfasst 368 Seiten.

Über den Autor
Katharina Innig ist der Künstlername der Kunsthistorikerin Tabea Mußgnug. Sie studierte und promovierte in Heidelberg. „Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas“ ist ihr erster historischer Roman.

Klappentext
„Ende des 19. Jahrhunderts: Therese von Bayern erfüllt so gar nicht die Erwartungen, die ihre Zeit an eine Prinzessin hat. Sie weigert sich zu heiraten und interessiert sich brennend für Naturwissenschaften – und es zieht sie in die Ferne, in das Land ihrer Träume: Brasilien. Gemeinsam mit drei Begleitern reist sie über den Atlantik und taucht ein in eine tropische Welt voller Wunder. Therese ist wie gebannt von diesem Land, erlebt seine Schönheit und Vielfalt, aber auch Gefahren und Grausamkeit. Sie lernt einen Mann vom Volk der Tupí kennen, der ihr ein Leben näherbringt, das sich von ihrem gänzlich unterscheidet. So wird diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis – und zur Geschichte einer besonderen Liebe.“

Fazit
Von diesem ersten Roman der Autorin war ich positiv begeistert und hoffe, dass sie das Schreiben weiterverfolgen wird.
 
Therese von Bayern ist eine untypische Prinzessin, sie widersetzt sich der Heirat und liebt die Naturwissenschaften. Zusammen mit Begleitern und unter einem Deckmantel reist sie nach Brasilien und lernt Land und Leute kennen.

Die wenigen Charaktere sind schön ausgearbeitet und erleben eine interessante Entwicklung über das Buch hinweg. 
Die Autorin versteht es fesselnd die Gegebenheiten zu umschreiben und die Unterschiede der beiden Freundinnen darzustellen aber auch die Unterschiede und Hingabe zu alten Stämmen. Auch das Ende hat einen gewissen Charme und deckt weitere Details der Prinzessin auf.
Der Roman beschreibt detailliert die Reiseabläufe, das Essen, Flora und Faune und die Gegebenheiten zu jener Zeit. Auch der Krieg wird thematisiert, allerdings eher beiläufig.

Alles in allem eine wunderschöne Reisebeschreibung und die Geschichte von Freundschaften und Liebe. Wenn ich könnte wären es mehr als 5 Sterne – 5 von 5 Sterne.

[HarperCollins] Die kleine Bäckerei der Träume

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über Die kleine Bäckerei der Träume
Der Roman erschien Ende Juni 2022, umfasst 480 Seiten und kostet 12,00 Euro.

Über die Autorin (Susan Wiggs (Autor), Maike C Müller (Übersetzer))
Susan Wiggs wohnt auf einer Insel im Puget Sound. Sie hat einen Havard-Abschluss, liebt wandern, fotografieren und lesen.

Klappentext
„Jerome »Sugar« Barnes hat die Kunst des Backens in der Bäckerei seiner Großmutter erlernt – doch plötzlich muss er sich seine Küche mit Margot Salton teilen, einer Grillmeisterin aus Texas. Für sie erfüllt sich endlich ihr größter Traum: ein Restaurant weit, weit entfernt von ihrer Heimat. Zwischen Margot und Jerome knistert es gewaltig, obwohl ihre Leben bis zu diesem Punkt nicht unterschiedlicher hätten sein können. Doch gerade als Margot beginnt, Jerome in ihr Herz zu lassen, wird klar, dass sie ihre Vergangenheit nicht so einfach verdrängen kann …“

Fazit
Zunächst bin ich von einem sehr leichten Roman ausgegangen, Titelbild, Titel und Beschreibung deuteten auf einen klassisch ruhigen Roman hin und ich wurde eines Besseren belehrt.
Bäckerei und Restaurant liegen dicht beieinander und teilen sich eine Küche. Jerome ist Bäckermeister, Margot frisch hinzugezogene Grillmeisterin. Doch Margot trägt ein schicksalhaftes Ereignis mit sich. Außerdem lassen alte Zeitungsartikel eine verlorene Beziehung wieder aufleben.

Der Roman hat an sich viele Elemente, die ein Roman haben muss. Viel Liebe – zwischen verschiedenen Charakteren, gut ausgearbeitete Charaktere, einen Plot der etwas übertrieben zufällig wirkt und ein happy end. Die Charaktere haben mit Problemen und Reibungen zu kämpfen und entwickeln sich während der Geschichte weiter. Ein schweres Schicksal der Vergangenheit steht zentral im Vordergrund und ist so tiefgreifend, dass sich der Roman emotional doch stark von leichter Lektüre unterscheidet. 
Der Schreibstil ist angenehm und das Buch hat sich wirklich gut gelesen, nur meine Erwartungen waren zunächst doch andere gewesen. Vielleicht hätte man den Titel direkt aus dem Englischen übersetzen sollen „Zucker und Salz“, der Titel wäre im doppelten Sinne treffend und wirkt etwas geheimnisvoller.

Ein tief emotionaler Roman zwischen Liebe und geliebt werden, gehört werden und Gerechtigkeit erfahren. Alles in allem ein spannender Roman im falschen Einband – 4 von 5 Sterne.

Samstag, 8. Oktober 2022

[RandomHouse] Was im Dunkeln liegt

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Was im Dunkeln liegt
Der Thriller erschien Mitte August 2022 und umfasst 448 Seiten.

Über den Autor
Harlan Coben hat Politikwissenschaften studiert, arbeitete in der Touristikbranche und schreibt nun Bücher. Er wurde mit drei amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet und lebt in New Jersey.

Klappentext
„Privatdetektiv Wilde ist dafür bekannt, jedem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das größte jedoch trägt er selbst mit sich herum. Denn als kleiner Junge wurde er in den Wäldern der Appalachen gefunden – ohne Erinnerung, wie er dort hinkam, ohne jegliches Wissen über seine Eltern. Seither ist er auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Als er eines Tages endlich eine heiße Fährte aufnimmt, stellt sich heraus, dass seine mysteriöse Herkunft mit einem aktuellen Vermisstenfall verknüpft scheint – und mit einem vermeintlichen Selbstmord. Und je näher Wilde seiner eigenen Geschichte kommt, desto gefährlicher wird seine Suche ..."

Fazit
Es handelt sich bereits um den zweiten Band rund um Privatdetektiv Wilde, dieser kann aber auch eigenständig ohne Vorwissen gelesen werden.
Privatdetektiv Wilde lüftet tagtäglich Geheimnisse und doch ist das größte Geheimnis sein eigenes, da er nicht weiß, was mit ihm damals als Kind passiert ist.
Während er diverse Fälle von Klienten löst, versucht er nebenbei seinem eigenen Geheimnis auf die Spur zu kommen und nimmt jede Menge Rückschläge in Kauf, bis eine heiße Spur auftaucht.

Wilde wird als Charakter gut dargestellt, innerlich zerrissen und mit vielen Fragezeichen, was damals als Kind mit ihm passiert ist. 
Die Detektivarbeit rund um seinen eigenen Fall aber auch um andere Fälle wird gut beschrieben und auch die gestrickte Handlung an sich ist unterhaltsam und kreativ verfasst. 
Insgesamt gibt es viele Rückschläge und Wendungen, neue Spuren und Verknüpfungen, dennoch empfand ich den Plot sehr häufig als sehr überspitzt und konstruiert dargestellt, so dass ich nicht immer mit voller Spannung folgen konnte. Themen wie Geheimnisse, Familie aber auch Liebe sind Teil des Thrillers.
Das Ende war okay und insgesamt war der Thriller auf jeden Fall mal etwas anderes – 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Der Mondscheinsee

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Der Mondscheinsee
Der Roman erschien Anfang August 2022 und umfasst 432 Seiten.

Über die Autorin
Lorna Cook lebt mit ihrer Familie in England, arbeitete als Journalistin bis sie ihre Leidenschaft im Schreiben fand.

Klappentext
„1940: Der Krieg tobt in ganz Europa. Doch auf Invermoray House in den einsamen schottischen Highlands herrscht noch Frieden. Bis zu Constances 21. Geburtstag, als die junge Erbin des Anwesens kurz vor Mitternacht vor der glamourösen Abendgesellschaft flieht und als Einzige beobachtet, wie ein britisches Flugzeug in den nahegelegenen See stürzt. Constance springt ins Wasser, um den Piloten vor dem sicheren Tod zu retten. Doch das Versprechen, das er ihr abringt, wird ihr Leben auf immer verändern …

2020: PR-Beraterin Kate soll aus dem verfallenen Invermoray House ein luxuriöses Bed and Breakfast machen. Doch der mysteriöse, wenngleich sehr attraktive Lord legt ihr Steine in den Weg, wo er nur kann. Misstrauisch geworden, taucht Kate tiefer in die Geschichte des Herrenhauses ein – und entdeckt, dass der Name einer früheren Bewohnerin nachträglich aus der Familienchronik gestrichen wurde. Bald ist Kate einer schicksalhaften Liebesgeschichte auf der Spur …“


Fazit
Der Mondscheinsee handelt von zwei Geschichten. Eine spielt um 1940 und die andere um 2020. Im Jahr 1940 herrscht in Europa Krieg. Abgelegen in den schottischen Highlands sieht die Welt noch ruhig aus, bis an Constances Geburtstag ein Flugzeug nahe ihres Hauses abstürzt und ein wildes und gefährliches Geheimnis beginnt. Im Jahr 2020 soll PR-Beraterin Kate ein luxuriöses Bed and Breakfast ausrichten. Währenddessen kommt sie den Geheimnissen der Familienchronik auf die Spur.

Der Roman springt immer zwischen der Vergangenheit und der zukünftigen Geschichte hin und her. Die Abschnitte sind dabei sehr spannend und kurz gehalten, so dass man beim Szenenwechsel auch gern wissen möchte, wie der andere Plot weiterging. Zentrale Themen sind Krieg und Machenschaften, Geheimnisse und viel Liebe.
Der Roman ist interessant und unterhaltsam geschrieben. Beide Geschichten haben ihren Charme und versuchen die Themen Geheimnisse zu behalten sowie Geheimnisse zu lüften mit einem interessanten Plot darzustellen.

Der Schreibstil war sehr gut, die handelnden Charaktere interessant und ich habe mich bis zum Ende gut unterhalten gefühlt, auch wenn der Geschichte an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Tiefsinn gut getan hätte – 5 von 5 Sterne.