Mittwoch, 20. Mai 2026

[RandomHouse] Lieblingsleichen

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Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Lieblingsleichen
Der Kriminalroman erschien Mitte März 2026 und umfasst 320 Seiten.

Über den Autor
Kester Schlenz war Redakteur und Ressortleiter beim Magazin Stern, bevor er in Rente ging. Neben Sachbücher schreibt er mit Jan Jepsen auch Krimis.

Klappentext
"Im Hamburger Miniatur Wunderland geht ein Mörder um. Zwar sind die Leichen, die er dort deponiert, keine drei Zentimeter lang und aus Kunststoff. Aber sie kündigen grausame reale Morde an, die in Hamburg an identischen Tatorten Obdachlose treffen. Die echten Opfer sind stets versehen mit der Notiz: »Lieblingsleiche«. Die zynische Inszenierung geht sofort viral, sorgt für spektakuläre Bilder. Kommissar Knudsen sieht den Ernst der Lage. Die gesellschaftliche Problematik kennt er: Hamburg ist bundesweit die Stadt mit den meisten Obdachlosen. Und womöglich, so befürchtet Knudsen, treffen die unmenschlichen Killer sogar bei manchen auf klammheimliche Zustimmung. Auch La Lotse, Knudsens Freund, wirkt wieder auf ungewöhnliche Weise an den Ermittlungen mit. Bis es im Sachsenwald vor den Toren Hamburgs schließlich zu einem dramatischen Showdown kommt ..."

Fazit
Lieblingsleichen war der dritte Kriminalroman des Autorenduos für mich und ich war sehr gespannt, da mich die beiden Vorgänger 100% gefesselt hatten.

Auch dieser Kriminalroman konnte an alte Erfolge anknüpfen. Das Flair ist wie immer nordisch gut. Detaillierte und tiefgründige Ermittlungsarbeiten und super ausgearbeitete Charaktere.
Ein Mörder der seine Morde im Miniatur Wunderland Hamburg durch Miniatur Leichen ankündigt - das geht schnell viral und so startet eine spannende Ermittlungsarbeit.
Der Plot war klar und ohne Schnörkel, der Schreibstil wie immer top - toller Plot und super Umsetzung - 5 von 5 Sterne. Mehr davon!

[RandomHouse] Am helllichten Tag

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Über Am helllichten Tag
Der Kriminalroman erschien Ende Februar 2026 und umfasst 336 Seiten.

Über den Autor
Peter Probst schrieb Theaterstücke und Fernsehfilme sowie Drehbücher.

Klappentext
"Die junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds. Als sie dort eintrifft, ist es zu spät - ihr Vater ist tot.

In seinem Nachlass findet sie einen kryptischen Brief, in dem er ihr eine jahrzehntealte Schuld gesteht. Zu ihrem Entsetzen stellt Toni fest, dass es etwas mit einer Verbrechensserie in den 60er Jahren zu tun haben muss. Drei Kinder sind spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Welche Rolle hat ihr Vater dabei gespielt? Und warum interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – bis sich die Vergangenheit auf einmal zu wiederholen droht."

Fazit
Ein Schuldgeständnis und eine Verbrecherserie in den 60ern und die Suche nach der Wahrheit.

Der Kriminalroman ist wirklich gut geschrieben, eine Kombination aus realen Begebenheiten und fiktiven Handlungen lässt den Plot noch unheimlicher wirken. Für einen Kriminalroman standen die Ermittlungen stark im Fokus und das wirklich sehr gut. Die Beschreibung und Entwicklung der handelnden Charaktere ist etwas kurz gekommen, so dass ich erst dachte - dass es mehr dem Krimi-Genre zugeordnet werden sollte, allerdings blieb die Spannung teilweise auf der Strecke. Dennoch habe ich das Buch schnell weggelesen und stehe nun selbst in Konflikt zwischen Realität und Fiktion. Die Fakten machen das Buch packend und bilden einen großen Teil des Flairs dennoch könnte der fiktive Anteil packender sein, um einen noch mehr mitzureißen - 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Überlebensstrategien

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Über Überlebensstrategien
Der Roman erschien Mitte Januar 2026 und umfasst 224 Seiten.

Über die Autorin
Gudrún Eva Mínervudóttir studierte Philosophie und gehörten zu den bekannten, jungen Autoren Islands.

Klappentext
"In einem kleinen Ort irgendwo in Island: Der Zufall bringt vier völlig verschiedene Menschen zusammen. Sie alle fühlen sich einsam: Borghildi, die gerade Witwe geworden ist. Computernerd Árna, der mit Übergewicht und Antriebslosigkeit zu kämpfen hat. Die junge Hanna, die gerade mit ihrer Familie umgezogen ist und ihre Freundinnen in Reykjavik vermisst. Und Aron Snæ, der elfjährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter. Ihre Wege kreuzen sich und sie beginnen, jeder auf seine Weise, dem Leben wieder Vertrauen zu schenken."

Fazit
Vier Menschen mit verschiedenen Geschichten, an verschiedenen Punkten in ihrem Leben an einem Ort in Island. Und trotz der Unterschiede fühlen sie sich irgendwie verbunden.

Ein Roman in denen die vier Charaktere und ihre Geschichten im Fokus stehen - zwischen Verlust und Neuanfang, Mitgefühl und Wärme. Die Autorin hat das Buch langsam und ruhig verfasst in der stillen Landschaft Islands. Die Handlung und die Entwicklungen der Charaktere kann man gut folgen, mit ein wenig Humor und Mut hat die Autorin einen stillen Roman geschaffen, der in gewisser Weise auch unterhaltsam war aber doch sehr ruhig - 4 von 5 Sterne.