Mittwoch, 17. Juni 2026

[RandomHouse] Der Tag, an dem ich sterbe

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Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Der Tag, an dem ich sterbe
Der Psychothriller erschien Anfang Juni 2026 und umfasst 448 Seiten.

Über den Autor
Federico Axat war Ingenieur, bis er sich voll und ganz dem Schreiben widmet. Heute lebt und arbeitet er in Buenos Aires.

Klappentext
"Bei einem romantischen Abendessen ermordet Anna ihren Freund. Danach verschwindet sie spurlos und hinterlässt nur einen einzigen Hinweis: ein Notizbuch, darin ein Datum. Gute zwei Jahre später, an ebenjenem Datum, wird Anna bewusstlos am Ufer eines Sees gefunden und erinnert sich weder an den Mord noch daran, wo sie all die Zeit gesteckt hat. In einer nahegelegenen psychiatrischen Klinik wird Anna von Dr. Julia Katz in Behandlung genommen. Doch Dr. Katz ist überzeugt, dass Anna die Antworten, die sie so dringend braucht, hier nicht finden wird. Also hilft sie ihr bei der Flucht aus der Klinik. Anna aber kommen Zweifel: Warum ist Dr. Katz so uneingeschränkt auf ihrer Seite? Und warum behandelt sie Anna, als würde sie sie schon jahrelang kennen?"

Fazit
Eine Frau liegt im Krankenhaus und soll ihren Freund umgebracht haben - sie kann sich aber an nichts erinnern. Wo war sie 2 Jahre lang und was ist passiert?
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und liest sich wirklich sehr gut. Es ist ganz anders als ich erwartet habe und in gewisser Weise auch science fiction, was man auf den ersten Blick eher nicht vermuten würde. Vielleicht nicht richtig Psychothriller aber wirklich ein interessanter Plot auf den man sich einlassen muss und sich dann in das Buch verlieren kann. Ist jetzt Vergangenheit oder Zukunft, was passiert wenn man wüsste, wann man sterben würde.

Ein wirklich spannend geschriebenes Buch - 5 von 5 Sterne.

Freitag, 29. Mai 2026

[RandomHouse] Frankie – Unter Menschen

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Über Frankie – Unter Menschen
Der Roman erschien Mitte März 2026 und umfasst 240 Seiten.

Über den Autor
Jochen Gutsch ist Journalist und Schriftsteller. Er schrieb einige erfolgreiche Bücher und wurde mit Preisen ausgezeichnet.

Klappentext
"Im Grunde hat Frankie alles, was ein Kater braucht: Riesen-Fernseher, Riesen-Bett, Futter mit viel Soße. Nur sein Menschenfreund Gold fehlt ihm, der seit Monaten in der Klapse sitzt. Eines Tages gerät Frankie nach einem nächtlichen Streifzug in ein Müllauto, das mit ihm davonfährt. Weit weg von seinem Zuhause. Von allem, was er kennt.

Verzweifelt sucht Frankie nach einem Weg zurück. Dabei trifft er auf ein Mädchen, die rätselhafte Shattab. Sie ist allein, schmutzig und abgehauen aus der »Kanakensammelstelle«, wie sie sagt. Und so beginnt ein großes Abenteuer und die Reise durch ein Land, in dem beide Fremde sind.

Zusammen begegnen sie den unterschiedlichsten Gestalten, Menschen wie Tieren. Einer alten Frau, die vielleicht mal die Fotografin von John Lennon war, zwei belesenen Aaskrähen, brutalen Jugendlichen ohne Herz. Frankie und Shattab rauben moralisch eine Tankstelle aus, sie fliehen auf eine Hühnermastfarm, sie treiben auf einem Fluss Richtung »Arsch der Welt«. Und die ganze Zeit über ist ein Sheriff auf der Jagd nach dem Mädchen.

Die unvergessliche Geschichte einer zarten Freundschaft. Ein mitreißender Roman darüber, was es bedeutet, sein Zuhause zu verlieren. Witzig, klug und zutiefst bewegend."


Fazit
Frankie – Unter Menschen ist der zweite Roman, den ich auch ohne Vorwissen zum ersten Buch lesen konnte.

Tatsächlich habe ich etwas Zeit gebraucht, um mich im Buch wohlzufühlen. Beschrieben ist die Welt aus der Sicht einer Katze. Im Prinzip hat sie die gleichen Probleme, wie die Menschen - Familie, Gesellschaft, sich etwas gönnen können. Während Frankie Themen die alltäglich sind mit Emotion, Charme und Humor beschreibt, gelangt man leicht durch den Roman und folgt Frankies Welt. Der Roman hat alles was man sich so vorstellen kann, ist wirklich gut geschrieben und hat einfach mal einen anderen Blickwinkel.

Ein niedlich geschriebener, unterhaltsamer Roman mit Augenzwinkern - 5 von 5 Sterne.

Mittwoch, 20. Mai 2026

[RandomHouse] Lieblingsleichen

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Über Lieblingsleichen
Der Kriminalroman erschien Mitte März 2026 und umfasst 320 Seiten.

Über den Autor
Kester Schlenz war Redakteur und Ressortleiter beim Magazin Stern, bevor er in Rente ging. Neben Sachbücher schreibt er mit Jan Jepsen auch Krimis.

Klappentext
"Im Hamburger Miniatur Wunderland geht ein Mörder um. Zwar sind die Leichen, die er dort deponiert, keine drei Zentimeter lang und aus Kunststoff. Aber sie kündigen grausame reale Morde an, die in Hamburg an identischen Tatorten Obdachlose treffen. Die echten Opfer sind stets versehen mit der Notiz: »Lieblingsleiche«. Die zynische Inszenierung geht sofort viral, sorgt für spektakuläre Bilder. Kommissar Knudsen sieht den Ernst der Lage. Die gesellschaftliche Problematik kennt er: Hamburg ist bundesweit die Stadt mit den meisten Obdachlosen. Und womöglich, so befürchtet Knudsen, treffen die unmenschlichen Killer sogar bei manchen auf klammheimliche Zustimmung. Auch La Lotse, Knudsens Freund, wirkt wieder auf ungewöhnliche Weise an den Ermittlungen mit. Bis es im Sachsenwald vor den Toren Hamburgs schließlich zu einem dramatischen Showdown kommt ..."

Fazit
Lieblingsleichen war der dritte Kriminalroman des Autorenduos für mich und ich war sehr gespannt, da mich die beiden Vorgänger 100% gefesselt hatten.

Auch dieser Kriminalroman konnte an alte Erfolge anknüpfen. Das Flair ist wie immer nordisch gut. Detaillierte und tiefgründige Ermittlungsarbeiten und super ausgearbeitete Charaktere.
Ein Mörder der seine Morde im Miniatur Wunderland Hamburg durch Miniatur Leichen ankündigt - das geht schnell viral und so startet eine spannende Ermittlungsarbeit.
Der Plot war klar und ohne Schnörkel, der Schreibstil wie immer top - toller Plot und super Umsetzung - 5 von 5 Sterne. Mehr davon!

[RandomHouse] Am helllichten Tag

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Über Am helllichten Tag
Der Kriminalroman erschien Ende Februar 2026 und umfasst 336 Seiten.

Über den Autor
Peter Probst schrieb Theaterstücke und Fernsehfilme sowie Drehbücher.

Klappentext
"Die junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds. Als sie dort eintrifft, ist es zu spät - ihr Vater ist tot.

In seinem Nachlass findet sie einen kryptischen Brief, in dem er ihr eine jahrzehntealte Schuld gesteht. Zu ihrem Entsetzen stellt Toni fest, dass es etwas mit einer Verbrechensserie in den 60er Jahren zu tun haben muss. Drei Kinder sind spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Welche Rolle hat ihr Vater dabei gespielt? Und warum interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – bis sich die Vergangenheit auf einmal zu wiederholen droht."

Fazit
Ein Schuldgeständnis und eine Verbrecherserie in den 60ern und die Suche nach der Wahrheit.

Der Kriminalroman ist wirklich gut geschrieben, eine Kombination aus realen Begebenheiten und fiktiven Handlungen lässt den Plot noch unheimlicher wirken. Für einen Kriminalroman standen die Ermittlungen stark im Fokus und das wirklich sehr gut. Die Beschreibung und Entwicklung der handelnden Charaktere ist etwas kurz gekommen, so dass ich erst dachte - dass es mehr dem Krimi-Genre zugeordnet werden sollte, allerdings blieb die Spannung teilweise auf der Strecke. Dennoch habe ich das Buch schnell weggelesen und stehe nun selbst in Konflikt zwischen Realität und Fiktion. Die Fakten machen das Buch packend und bilden einen großen Teil des Flairs dennoch könnte der fiktive Anteil packender sein, um einen noch mehr mitzureißen - 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Überlebensstrategien

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Über Überlebensstrategien
Der Roman erschien Mitte Januar 2026 und umfasst 224 Seiten.

Über die Autorin
Gudrún Eva Mínervudóttir studierte Philosophie und gehörten zu den bekannten, jungen Autoren Islands.

Klappentext
"In einem kleinen Ort irgendwo in Island: Der Zufall bringt vier völlig verschiedene Menschen zusammen. Sie alle fühlen sich einsam: Borghildi, die gerade Witwe geworden ist. Computernerd Árna, der mit Übergewicht und Antriebslosigkeit zu kämpfen hat. Die junge Hanna, die gerade mit ihrer Familie umgezogen ist und ihre Freundinnen in Reykjavik vermisst. Und Aron Snæ, der elfjährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter. Ihre Wege kreuzen sich und sie beginnen, jeder auf seine Weise, dem Leben wieder Vertrauen zu schenken."

Fazit
Vier Menschen mit verschiedenen Geschichten, an verschiedenen Punkten in ihrem Leben an einem Ort in Island. Und trotz der Unterschiede fühlen sie sich irgendwie verbunden.

Ein Roman in denen die vier Charaktere und ihre Geschichten im Fokus stehen - zwischen Verlust und Neuanfang, Mitgefühl und Wärme. Die Autorin hat das Buch langsam und ruhig verfasst in der stillen Landschaft Islands. Die Handlung und die Entwicklungen der Charaktere kann man gut folgen, mit ein wenig Humor und Mut hat die Autorin einen stillen Roman geschaffen, der in gewisser Weise auch unterhaltsam war aber doch sehr ruhig - 4 von 5 Sterne.

Sonntag, 15. Februar 2026

[RandomHouse] Das Unwetter

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Über Das Unwetter
Der Roman erschien Anfang Januar 2026 und umfasst 240 Seiten.

Über die Autorin
Brit Bildøen ist eine norwegische Autorin und Übersetzerin.

Klappentext
"Ein abgelegenes Hotel in den norwegischen Bergen: Die Goldene Hochzeit der Eltern ist für Dorte und ihre zwei Geschwister Anlass für eine mehrtägige Familienfeier Ende Oktober. Doch ein dramatischer Dauerregen drückt auf die Stimmung, ein Bergrutsch hat zudem die Straße für die Rückfahrt blockiert. Als zwei Jäger im Hotel stranden, wird die Atmosphäre immer angespannter. Was hatten die beiden Männer bei diesem Unwetter vor - womöglich eine illegale Wolfsjagd? Und warum verhält sich der gutmütige Familienhund so merkwürdig, seit er die Jäger beschnüffelt hat? Im Laufe eines einzigen Abends spitzt sich die Lage zwischen allen Beteiligten dramatisch zu ... Meisterhaft legt Brit Bildøen frei, wie hinter der bürgerlichen Fassade einer gefährliche Mischung aus Wut, Rache und Verrat lauert."

Fazit
Der Beschreibungstext klang unverschämt spannend und weckte mein Interesse. Am Ende muss ich eingestehen - da spannend war es nicht aber es ist ja auch nur ein Roman. Es ist ein angenehm zu lesenden Buch, nette Beschreibungen mit Fingerzeig auf Klimawandel und Raubtiere. Ein Roman mit bedrückender Stimmung um Verrat und Motral. Zu den Charakteren konnte ich kaum eine Beziehung aufbauen und irgendwie wirkte es die ganze Zeit auf mich, als passiert gleich etwas und dann war das Buch auch schon vorbei. Möglicherweise eine richtige gute Idee, die nach besserer Umsetzung einem raffinierteren Ende schreit - 3 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Airfryer Express

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Über Airfryer Express
Das Buch erschien Ende April 2025 und umfasst 192 Seiten.

Über den Autor
Nathan Anthony gründete die Plattform "Bored of Lunch", um für seine Lieblingsküchenhelfer kreative Rezepte zu entwickeln. Der Brite hat mittlerweile über 3 Millionen Follower.

Klappentext
"Hier kommt die schnelle Nummer für die Heißluftfritteuse, ein brandneues Buch mit 80 schnellen, einfachen und gesunden Rezepten.
Alle Gerichte sind in 30 Minuten oder weniger fertig (einschließlich der Vorbereitungszeit!), können mühelos gekocht werden und bringen maximalen Geschmack bei minimaler Kochzeit. Jedes Rezept ist kalorienberechnet, so dass in nur einer halben Stunde Light-Versionen der Lieblingsgerichte auf den Tisch kommen."

Fazit
Meine Mutter hat sich einen Airfryer gekauft und wir dachten, dass das genau das richtige Buch ist, um ihn ausgiebig zu testen und schnelle Mahlzeiten zuzubereiten.

Insgesamt ist das Buch gut geschrieben und aufgeteilt - es könnte für Neulinge etwas detaillierter sein, um den Start zu erleichtern.

Die Rezepte punkten mit Alltagszutaten und wirklich schnellen Rezepten, die einfach zubereitet sind. Die Auswahl und Vielfalt ist kreativ und spannend, es fehlt etwas an Fleisch- und Fischlosen Alternativen.

Aber insgesamt waren wir positiv überrascht. Wer zusätzlich Wert auf schöne Bilder und Kalorienangaben legt wird hier fündig - solide 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Die Füße im Sand, die Nase im Wind

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Über Die Füße im Sand, die Nase im Wind
Die Reisegeschichte erschien Mitte Juli 2025 und umfasst 208 Seiten.

Über die Autorin
Tamina Kallert ist Moderatorin, Reporterin und Autorin. Mit ihrer Familie lebt sie in Freiburg.

Klappentext
"Mit ihrem offenen, authentischen Blick auf die Welt nimmt uns Tamina Kallert mit an die Orte ihrer Wunderschön!-Reisen – und weit darüber hinaus. Sie gewährt bewegende Einblicke hinter die Kulissen, teilt persönliche Erlebnisse und inspiriert mit überraschenden Perspektivwechseln.

Im Mittelpunkt steht dabei stets eine tiefe Sehnsucht nach Verbindung. Zu Menschen, zur Natur und zu sich selbst. Es sind oft die stillen Momente, die kleinen Begegnungen und flüchtigen Augenblicke, die sich im Herzen verankern und das Leben bereichern.

Mit feinem Gespür lädt dieses Buch dazu ein, das Unbekannte als Chance zu begreifen und erzählt von der Kraft des Reisens – nicht nur in ferne Länder, sondern auch zu neuen Sichtweisen, innerer Freiheit und echter Lebensfreude."

Fazit
Ein tolles Buch über Reisegeschichten - kein Roman und kein Reiseführer aber ein Gefühl dabei zu sein und das Fernweh zu mildern.

Für mich das erste Buch der Autorin aber ich habe zuvor schon gern Reisebeschreibungen gelesen und war von "Die Füße im Sand, die Nase im Wind" wirklich positiv überrascht. In verschiedenen Kapiteln bekommt man Eindrücke verschiedener Orte und Einblicke in ihre Arbeit. Man lernt ihre Arbeit mit Menschen besser kennen aber auch die sympathische Art der Autorin sich flexibel und abenteuerlustig in neue Erfahrungen zu stürzen. Der gute Schreibstil und die beschreibende Art der Orte und Begegnungen geben mir das Gefühl fast dabei gewesen zu sein - ganze 5 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Die Frauen der Familie

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Über Die Frauen der Familie
Der Roman erschien Mitte Dezember 2025 und umfasst 464 Seiten.

Über die Autorin
Katherena Vermette ist ist Filmemacherin, Lyrikerin und Schriftstellerin. Ihr Roman The Strangers (Die Frauen der Familie) war Nummer-1-Bestseller in Kanada.

Klappentext
"Cedar hat fast vergessen, wie ihre Familie aussieht. Phoenix hat fast vergessen, wie sich Freiheit anfühlt. Und Elsie hat die Hoffnung fast aufgegeben. Beinahe. Das sind die Frauen der Familie Stranger, die jede von ihren eigenen Dämonen geplagt wird.

Nachdem Cedar einige Zeit in Pflegefamilien verbracht hat, zieht sie zu ihrem ihr eigentlich fremden Vater. Sie kämpft mit dem Schmerz der Trennung von ihrer Mutter Elsie und ihrer älteren Schwester Phoenix, hofft aber dennoch auf ein neues Kapitel in ihrem Leben, nur um sich wieder in einem fremden Haus unter Fremden zu finden.

Phoenix bringt in einer Jugendstrafanstalt ein Baby zur Welt, das sie nie großziehen wird, und versucht, sich selbst zu verzeihen, dass sie anderen sehr viel Leid verursacht hat.

Ihre Mutter Elsie kämpft mit ihrer Sucht und ist entschlossen ist, ihr Leben umzukrempeln. Dabei schöpft sie Kraft in dem Gedanken, bald wieder mit ihren Töchtern vereint zu sein. Für die beiden möchte sie – anders als ihre eigene Mutter – ein Mensch sein, auf den sie sich die sie sich verlassen können."

Fazit
Der Roman ist zwar eine Fortsetzung kann aber auch eigenständig gelesen werden.

Die Geschichte verfolgt die Geschichte der Familie Stranger. Inhaltlich eine Familiengeschichte mit vielen Trauma und Verlusten aber auch Liebe und Hoffnung. Es werden Erfahrungen und Leid beschrieben, die über Generationen nachwirken.
Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und tiefgründig, emotional und schonungslos. Die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven machen das Lesen interessanter und abwechslungsreich.
Da ein oder andere Kapitel war etwas zäh aber alles in allem eine starke Charakterentwicklung mit Familienthemen und Lebensfragen bilden den Kern des Romans und machen ihn teilweise etwas schwerer - also kein leichter Roman für zwischendurch, dennoch 4 von 5 Sternen.