Posts mit dem Label Smart werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Smart werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 16. November 2020

[mytest] Philips Hue Iris Tischleuchte - Fazit

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Die Philips Hue Iris Tischleuchte konnte ich auf mytest.de testen.

Gesamtfazit
Nach vier Wochen Testzeit konnte mich die Lampe begeistern. Nachdem sie mit kleinen Problemen gekoppelt und geupdatet war, funktioniert die Steuerung einwandfrei, schnell und intuitiv.

Das Wählen der Farbe, das Dimmen und das Wählen von Routinen ist leicht und schnell gemacht, auch die Verbindung zum Google Home Smart Speaker ging ohne Probleme und das Nutzen der App ist einfach gestaltet und schnell umgesetzt. Ja, man muss Bluetooth und den Standort freigeben, dafür ist die Verbindung schnell hergestellt und das Umsetzen einer Änderung wird super schnell vollzogen - für mich kein Problem.

Auch an die Größe der Iris Tischleuchte habe ich mich gewöhnt. Sie ist super leicht und schon ein Hingucker. Stehen kann sie optisch überall - vielleicht nicht in der kleinsten Ecke des Tisches, aber sie macht optisch schon einiges her. Sie passt auch in Ecken des Raumes oder hinter den Fernseher (wenn dieser natürlich nicht an der Wand hängt...), um mit indirekten Licht zu punkten. Ich denke, dass sie aber nicht hinterm Fernseher stehen sollte - da gibt es auch von Philips smartere Lösungen :) Tatsächlich ist es etwas schade, dass es nur eine Position für die Leuchtrichtung gibt. Da die Iris Tischleuchte aber quasi rund ist, könnte man für sie rein theoretisch auch ein kleines Gestell basteln, so hätte man die Möglichkeit, sie auch direkt nach oben strahlen zu lassen.

Ich habe die Iris Tischleuchte an jedem Tag genutzt, dabei ist sie allerdings auch immer umgezogen. Am Tag stand sie im Wohnzimmer und kam vorrangig am Abend zum Einsatz um in rötlich-gelber Färbung für Sonnenuntergangs-Stimmung zu sorgen, desto später es wurde, desto mehr habe ich sie gedimmt. Am Abend ist sie ins Schlafzimmer umgezogen, um mich mit der Aufwachroutine am Morgen zu wecken. Sie hat dabei immer einwandfrei funktioniert, ohne Verbindungsabbrüche oder andere Probleme.

Mittlerweile spiele ich auch mit dem Gedanken weitere Lampen anzuschaffen und eine Bridge, um die Farbszenen noch schöner abstimmen zu können. Von mir also eine klare Kaufempfehlung, an alle, die Technik und Lichtspiele mögen. Mit der Hue BT App lassen sich bis zu 10 Lampen über Bluetooth steuern, was eine einfache Möglichkeit ist, Lichtszenarien in die Wohnung zu bringen.


---UPDATE---
...ANZEIGE | gekauftes Produkt...

Auf Grund meiner Begeisterung für die Lichtsteuerung und die einfache Handhabung, habe ich mich entschlossen zwei PHILIPS Hue White & Color Ambiance LED Leuchtmittel (E27) und die PHILIPS Hue Bridge zu kaufen. Die Bridge vereinfacht das Leben ungemein (funktioniert aber leider aktuell nur über LAN Kabel und Serienmäßig noch nicht mit WLAN), Lampen und Szenarien lassen sich jetzt kompakter steuern, außerdem hat man Zugriff auf weitere Apps und kann beispielsweise die Lichtsteuerung auf die aktuell hörende Musik anpassen lassen. Mit ihr kann auch weiteres Zubehör gekoppelt werden (z. B. Lichtschalter) und es lassen sich bis zu 50 Lampen verbinden. Die Szenarien mit mehreren Lampen, in verschiedenen Farben machen wirklich etwas her und lassen den Raum noch wohnlicher erscheinen.

Freitag, 30. Oktober 2020

[mytest] Philips Hue Iris Tischleuchte - Erster Eindruck

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Die Philips Hue Iris Tischleuchte konnte ich auf mytest.de testen.

Über Philips
Bereits 1891 wurde der Grundstein von Philips in den Niederlanden, mit der Herstellung von Glühlampen gelegt. Nach Deutschland hat es die Firma im Jahr 1926 geschafft. Heute finden wir die Produkte in verschiedenen Bereichen unseres Lebens.

Produkte
Philips bietet Produkte verschiedener Kategorien an: Körperpflege, Haushaltsgeräte, Klang & Bild, Pflege für Mutter & Kind, Beleuchtung, Automobil, Gesundheit sowie Teile und Zubehör.

Über Philips Hue
Philips ist lizenziert für Signify, den Weltmarktführer für Beleuchtungsprodukte und -dienstleistungen. Philips Hue sorgt für Stimmungsbeleuchtung mit smarten LED Lampen. Lampen, Leuchten, Stripes für den Innen- und Außenbereich können individuelle gesteuert werden und Sorgen für ein besonderes Raumflair.

Über Philips Hue Iris Tischleuchte
Die Philips Hue Iris Tischleuchte ist in verschiedenen Farben erhältlich (Gold, Kupfer, Schwarz, Rosé, Weiß, Silber). Ich habe die Philips Hue Iris Tischleuchte in weiß getestet.

Wesentliches im Überblick
- Bluetooth-App-Steuerung (benötigt App: Hue BT), bis zu 10 Lampen
- Sprachsteuerung möglich (benötigt: Google Assistant, Alice, Siri oder alexa)
- Multiraum- und Fernsteuerung möglich (benötigt: Philips Hue Bridge)
- Verschiedene Farbszenarien (z. B. Aufwachhilfe) einstellbar, dimmbar
- Lichtfarben von Warmweiß (2.000 K) bis Tageslichtweiß (6.500 K) einstellbar
- 16 Mio Farbkombinationen möglich
- Lebensdauer: 25 Jahre (25.000 h)
- LED, Leistung: 570 Lumen; Wattleistung: 8,1 W
- EyeComfort: Nein

Erster Eindruck
Der Karton ist ansprechend, es stehen alle wichtigen Infos auf einen Blick und in verschiedenen Sprachen direkt zur Verfügung. Beim Öffnen war ich dennoch erstaunt, dass die Iris Tischleuchte so groß ist (H x L x B in cm: 19,4 x 20,4 x 18,8). Die Verpackung entspricht der Einstufung „Frustration Free Pack“, ist also leicht zu öffnen mit wenig Abfall – was eine super Sache ist. Enthalten sind außerdem ein Netzteil, sowie ein Adapter für Großbritannien.

Die beschriebenen Materialen, aus der die Iris Tischleuchte gefertigt ist, sind Synthetik und Metall. Leider wirkt der Korpus, wie auch der Schirm sehr Plastik-lastig und dadurch billig – bei einem Preis von rund 100 Euro etwas schade. Das Innenrohr ist aus Aluminium und das Textilkabel macht einen hochwertigen Eindruck. 

Vernetzung
Da ich die Hue Bridge nicht besitze werde ich im folgenden Test auf die Hue BT App eingehen, sowie auf die Kopplung mit meinem Google Home Smart Speaker. Eine Änderung der Farbe oder Helligkeit ohne zusätzliche App ist nicht möglich.

Hue BT App (Philips Hue Bluetooth)
Die App kann kostenlos aus dem iOS oder Android Store heruntergeladen werden.
Nach einer kurzen Eingabe von Name und E-Mailadresse kann die Lampe auch schon über die App gesucht und hinzugefügt werden, dafür muss Bluetooth und der Standort am Smartphone aktiviert bzw. freigegeben sein.
Die App ist klar und übersichtlich gestaltet, wem die Kachelansicht zu überladen ist, kann über Einstellungen auch zur Klassischen Ansicht wechseln.

Zu den Standarteinstellungen zählen verschiedene Helligkeiten und Farbtöne, die bspw. als Nachtlicht oder zum Energietanken geeignet sein sollen. Im Bild erkennt man den Unterschied beider Einstellungen bei einer Belichtungszeit von 1/20 s.

Außerdem gibt es bereits verschiedene, vorher eingestellte Farbstimmungs-Konzepte, wie „Gemütlich“ oder „Partystimmung“ u. a., unter denen sich weitere vordefinierte Farbvarianten befinden. Ich vermute das diese am meisten Sinn machen, wenn mehrere Lampen gekoppelt sind, damit jede eine andere Farbe nutzt und alle Lampen zusammen das Farbkonzept darstellen. Ansonsten strahlt die Iris Tischleuchte für sich in einer individuellen Farbe. Wer es also noch individueller mag kann im Farbkreis durch „Ziehen“ sich eine gewünschte Farbe aussuchen. Die Verbindung zwischen App und Iris Tischlampe ist stabil und die Umsetzung der gewünschten Farbe wird schnell übertragen.

Unter Routinen können verschiedene können automatische Beleuchtungen eingestellt werden. Dabei wird unter „Natürlich Aufwachen“, „Schlafen gehen“ und „Timer“ unterschieden. Beim Aufwachen wird eine gewünschte Zeit gewählt und die Iris Tischlampe blendet sich über eine Dauer von mehreren Minuten langsam ein, bis zu einer gewünschten Zieluhrzeit. Dies kenne ich bereits von meinen Philips Wake-Up Light Lichtwecker und kann es wirklich jeden empfehlen sich mit Licht Frühs wecken zu lassen. Beim „Schlafen gehen“ dimmt das Licht, bis die Iris Tischleuchte aus ist und beim Timer kann die Iris Tischlampe je nach gewählter Szene sich bspw. ein- oder ausschalten. Zum Zeitpunkt des Tests konnte ich Routinen nur auswählen, wenn ich ein Update für die Lampe heruntergeladen habe. Dieses hat sich leider aufgehängt, dennoch hat alles nach Löschung der Lampe in der App und Trennung der Lampe vom Strom, wieder funktioniert – auch die Routinen.

Philips Hue Iris Tischleuchte und Google Home Smart Speaker
Die Kopplung über die Hue BT App ist nur mit Bridge möglich. Dennoch kann die Lampe über die Google Home App hinzugefügt werden. Hier kann nach Kopplung ebenfalls die Helligkeit verändert werden und aus einer kleinen Farbpalette die Farbe verändert werden, sowie die Lampe ein oder ausgeschaltet werden. Das klappt nicht nur über die App selbst, sondern auch über die Sprachsteuerung.

Tests und Fazit
In den nächsten Wochen werde ich die Philips Hue Iris Tischleuchte ausgiebig testen und in einem weiteren Post über mein Gesamtfazit berichten :)

Samstag, 9. Februar 2013

[Prinz-Tester] car2go Berlin

...ANZEIGE | kostenloses Produkt...


Was ist car2go?
https://www.car2go.com/de/berlin/
Car2go ist ein carsharing Dienst. Man meldet sich entweder online an und kann in einem car2go Shop seine Daten verifizieren lassen, sowie die Membercard abholen oder ihr geht direkt in den car2go Shop und lasst euch dort anmelden. Danach funktioniert alles recht einfach. Man sucht im car2go Shop, von zu Hause aus oder via App auf dem Handy nach einem Auto in der Nähe, hält seine Membercard an die Frontscheibe vor ein Lesegerät und kann einsteigen und losfahren. Innerhalb eines bestimmten Gebietes kann das Auto wieder abgestellt werden und man meldet sich wieder mit Hilfe der Membercard ab.

Mein Test und Fazit
(Mein Test bezieht sich auf car2go in Berlin)

Die Onlineregistrierung
Die Registrierung auf der Homepage von car2go funktioniert schnell und einfach, alle Schritte und Pflichtfelder sind deutlich markiert, man kann eigentlich nichts falsch machen.
Ihr könnt natürlich auch in den Shop gehen und euch dort registrieren lassen. Zudem gibt es in Berlin auch die Möglichkeit zu BVG-Verkaufspunkten zu gehen und sich dort registrieren lassen. Dann bekommt ihr die Memberkarte per Post in den nächsten 2-5 Tagen zugestellt und könnt dann losflitzen.

Nach der Registrierung
In einem car2go Shop in der Nähe kann man dann seine Daten verifizieren lassen (also Führerschein und Personalausweis nicht vergessen). Man erhält die Membercard, mit welcher man das Auto öffnen kann und kann noch einige Fragen im Shop loswerden. Das ausgelegte „Einfach, kurz und bündig“-Benutzerhandbuch mit fast 50 Seiten hat mir sehr geholfen! In dem kleinen Büchlein sind die wichtigsten Schritte ausgiebig anhand von Bildern erklärt und man kann so gut wie nichts falsch machen. Im Übrigen ist es ratsam immer das kleine Büchlein mitzunehmen. Manchmal tauchen Fragen auf, die am besten mit dem Buch beantwortet werden können.


Vor Fahrtantritt
Zunächst einmal muss man ein car2go in der Nähe suchen. Dazu habe ich direkt das Terminal im car2go Shop genutzt. Man kann auch die App nutzen oder direkt von zu Hause aus nach einem Auto in der Nähe suchen. Ein Auto wurde schnell ausgemacht – mit rund 1200 Fahrzeugen in Berlin trifft man des Öfteren auch ganz spontan auf ein car2go Auto. Das Auto kann bis zu 30 Minuten vorreserviert werden und muss dafür nichts zahlen oder man beeilt sich einfach und hofft, dass niemand schneller ist. Ich hatte Glück und das Auto, zwei Straßen weiter, stand noch am Straßenrand. Zunächst einmal musste ich die Frontscheibe von Schnee und Eis befreien und das Lesegerät suchen. Nach mehrmaligem Ranhalten und Randrücken wurde meine Karte endlich erkannt, wobei es schon eine Weile dauerte. Auf Grund der derzeitigen Witterungsverhältnisse war das Auto natürlich dreckig und zugeschneit, was das Suchen nach äußeren Schäden nicht einfacher machte. Auf dem Touchscreen im Auto waren bereits drei Schäden angegeben und da ich keine Weiteren feststellen konnte, konnte ich zum nächsten Schritt weitergehen. Mit der PIN (in der Onlineregistrierung selbst gewählt) konnte ich das Fahrzeug aktivieren. Man musste schon ordentlich draufdrücken, damit alle Ziffern erkannt wurden. Im Folgenden sollte die Sauberkeit bewertet werden – Ansichtssache, oder? Kennt ihr im Winter ein sauberes Auto, welches an der Straße steht? Natürlich war es durch Schnee und Streu nicht das Sauberste, aber für das Wetter völlig in Ordnung, genauso wie der Innenraum. Die Smiliebewertung finde ich etwas schwammig, da man nur die Möglichkeit hat ein :) oder :( anzuwählen. Wer möchte kann auch das Navi nutzen, eine Stimme weist den Weg. Bei unserer ersten Fahrt hat sich leider die Karte nicht geändert und das Auto stand laut Navi-Karte immer noch an der Ausgangsposition.

Es kann losgehen... fahren :)
Schon mal Automatik gefahren? Aller Anfang war schwer. Zunächst nimmt man den Schlüssel aus der Halterung neben dem Touchscreen und steckt diesen in das Zündschloss unter dem Schalthebel (merkwürdige Position). Bei Durchtreten des Bremspedals kann der Schalthebel bewegt werden. Das war vielleicht eine Umstellung. Ein Auto ohne Kupplung und eine super-empfindliche Bremse. Gut, dass ich zunächst vom direkten Straßenverkehr in eine Seitenstraße gefahren bin, sonst wäre die Vollbremsung auf der Straße vorgefallen. Ich finde es schon gefährlich direkt ein Auto von der Hauptstraße aus als allererstes zu nutzen, da man erst mal ein Gefühl für das Auto entwickeln muss. Nach einer knappen dreiviertel Stunde war zumindestens ein Gefühl für die Bremse da. Da bei einem Automatik die Gänge von allein „geschalten“ werden drückt man nur Gas, merkt jedoch die Schaltvorgänge durch ein leichtes Rucken, was sehr ungewöhnlich war. Beim "in den Stand bremsen" knurrte der Motor, ein Geräusch, als hätte man den Motor abgewürgt und er wäre wieder von allein angegangen. Automatik für Anfänger kann ja so spannend sein.

Die Beschleunigung ist wahnsinnig gut und auch die Bremswirkung ist der Wahnsinn. Für einen Smart hat man auch mit Beifahrer richtig viel Platz und kann sich gut bewegen. Die Frontscheibe und die Pedalen sind alle etwas enger beieinander und Gewöhnungssache.
Die Federung ist scheinbar sehr hart im Vergleich zu unserem Opel Corsa. Man merkte im Smart sämtliche Dellen und Huckel auf der Straße, was doch auf geflickten Straßen sehr unangenehm war.

Service
Während der Fahrt verschmutzte die Frontscheibe, sodass ich das Scheibenwischwasser nutzen wollte, leider war dieses alle oder einfach nicht nutzbar (eingefroren?). Über den Servicebutton (SOS-Button) auf dem Touchscreen erreichte ich kostenfrei sofort einen Servicemitarbeiter von car2go und konnte das Problem schildern. Dafür benötigte die nette Dame das Kennzeichen, welches clevererweise auch am Autoschlüssel stand. Sie notierte das Problem und wünschte eine gute Weiterfahrt. Okay, Scheibenwischwasser hatte ich natürlich immer noch nicht, aber wenigstens sollte der Nächste es besser haben.

Von den 6-7 Testfahrten bisher hatte nur ein Auto Scheibenwischwasser.

Außerhalb Geschäftsgebiet (weiß)
Sollte man den Geschäftsbereich verlassen, wird dieses sogar angesagt. Auch die Rückkehr in das Geschäftsgebiet wird angesagt.

Sonstiges
Man hat die Möglichkeit den Airbag vom Beifahrersitz zu deaktivieren, sollte man beispielsweise einen Babysitz befestigen. Bei Deaktivierung leuchtet zwischen den Sonnenblenden ein Warnlämpchen auf, sodass man dies sofort registrieren kann.
Und hier noch eine Bitte an alle Fahrer: Wenn ihr den Airbag ausschaltet, dann schaltet ihn beim Aussteigen auch wieder ein, ok? Dies machen leider nicht alle Nutzer.

ECO-Lösung
Im Navi gibt es ein grünes Blatt, welches den Fahrstil bewertet. Wenn man darauf klickt erscheinen 3 illustrierte Bäume, welche Brems-, Beschleunigungsverhalten und Beständigkeit bewerten. Desto höher die Zahl im grünen Blatt, umso ökologischer der Fahrstil.
Die Bewertung beginnt grundsätzlich bei jedem Fahrtantritt bei 50 Punkten, je nachdem wie ihr fahrt steigt die Punktzahl oder sinkt. Bei uns pendelte sich der Durchschnittswert immer gegen 75 ein.

Kofferraum
Der Kofferraum scheint zunächst sehr klein zu sein, ist jedoch viel größer als man denkt.Ein einfacher Griff unter dem oberen Rand der Heckklappe genügt, sodass ein Sensor dies erkennt und der obere Bereich sich öffnet. Die untere Heckklappe kann über zwei Verriegelungen nach unten geklappt werden. Auch für einen größeren Einkauf ist genügend Platz im Auto vorhanden.

Tanken
Das Tanken übernimmt normalerweise das car2go-Team, sollte man jedoch länger unterwegs sein kann man natürlich tanken, sollte der Tankstand unter 25% sinken, kann man beim Tanken sogar profitieren.
Über dem Touchscreen befindet sich die Tankkarte, sobald der Motor ausgestellt ist wählt man „Tanken“. Es erscheinen der PIN zur Tankkarte, sowie der Kilometerstand des Autos. Nun muss vollgetankt werden (E10 oder Super Benzin). Die Tankkarte fungiert wie eine EC-Karte, mit dem angegebenen PIN kann man ganz einfach „bezahlen“. Sollte man ein Auto mit unter 25% Tankstand betanken bekommt man 20 Freiminuten gutgeschrieben.
Im Übrigen ist es nur erlaubt an Shell-Tankstellen zu tanken, sollte man woanders tanken, dann müsst ihr die Kosten selbst tragen. An einem Abend sind wir dann auch an einer Shell-Tankstelle vorgefahren und haben den kleinen Flitzer aufgetankt. Im Shop kannte man anscheinend die kleinen Flitzer schon und wusste über das Prozedere Bescheid. Zapfsäulennummer gesagt, PIN eingegeben, unterschrieben und schon ist car2go rund 30 Euro "ärmer" geworden und wir konnten wieder losdüsen. Insgesamt lief das Tanken ganz einfach und die 20 Freiminuten wurden ebenfalls sofort dem Konto gutgeschrieben.

Reservieren
Ein Auto kann ganz einfach über die car2go Seite kostenlos reserviert werden. Dazu loggt man sich ein und sucht sich ein Auto aus, welches man in der nächsten halben Stunde fahren möchte. Dort einfach auf „reservieren“ klicken und man erhält sofort eine SMS, wo das Auto steht.
Scheinbar wird dieser Service selten genutzt, zumindest habe ich bisher nur meine Reservierung auf der Karte gesehen.

Preise 
Man bezahlt 0,29 Euro pro Minute und 12,90 Euro pro Stunde. Bei Fahrtunterbrechung bezahlt man 0,09 Euro pro Minute oder 5,40 Euro die Stunde. Die Anmeldung bei car2go kostet einmalig 9,90 Eur. Nutzt man sein Auto den ganzen Tag zahlt man 39,00 Euro.
Während einer Fahrt hat man 20 Freikilometer inklusive, sollten diese überschritten werden zahlt man 0,29 Euro für jeden weiteren Kilometer.
Die Abrechnung bekommt ihr einige Tage nach eurer Fahrt - online, als Invoice.

Fazit
Positiv
Das Prinzip car2go macht Spaß. Auto raussuchen oder spontan einsteigen und losfahren. Das Automatik-System ist erstmal gewöhnungsbedürftig, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. Der Smart ist klein und praktisch und man findet in Berlin immer eine Parklücke. Es fährt sich bequem und man ist wendig, also für Kurz- aber auch Langstrecken geeignet. In Berlin gibt es 1200 Fahrzeuge, welche relativ gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sind, sodass das nächste Auto nie weit entfernt ist. Das entfernteste Auto von unserer Wohnung war rund einen Kilometer entfernt. Nicht toll, aber akzeptabel.
Die Registrierung erfolgte online und war sehr einfach und auch im Shop in Berlin war man sehr freundlich und beantwortete alle Fragen ausgiebig. Obwohl noch jemand hinter mir wartete, nahm sich der Mitarbeiter viel Zeit und ließ keine Hektik aufkommen.
In den Autos sind auch Eiskratzer vorhanden, sodass man die Scheibe vom Eis befreien kann. Leider habe ich im Internet gelesen, dass in einigen Autos diese Kratzer fehlen. Sogar solche Kleinigkeiten muss man vor Langfingern schützen. Manchmal kann man es kaum glauben.
Super ist es auch, dass man über den SOS-Button im Auto den car2go Service kostenfrei über die Freisprechanlage erreichen kann. Dieser hilft ebenfalls freundlich weiter und kann bei fast allen Problemen helfen.
Sehr schön ist auch, dass man die Möglichkeit hat die kleinen Flitzer selbst aufzutanken und dafür auch noch Freiminuten zu bekommen. (20 Freiminuten entsprechen 20 x 0,29 Euro = 5,80 Euro)
Übrigens ist es auch möglich kostenfrei auf eigentlich kostenpflichtigen Parkflächen der Stadt Berlin zu parken. Ihr müsste nichts tun, einfach den Wagen abstellen und fertig. Ihr müsst also auch kein Parkticket ziehen. Alles wird automatisch zwischen der Stadt und car2go geregelt. Ihr müsst nur beachten, dass dies nicht auf privaten Geländen, wie z.B. Parkhäusern gilt!


Negativ
Leider ist das Geschäftsgebiet relativ klein, sodass nicht alle Berliner Bezirke darin eingeschlossen sind. Außerhalb des Geschäftsgebiets kann man das Auto nicht abstellen. Es ist zwar erlaubt außerhalb des Geschäftsgebiet zu fahren, allerdings kann dort die Miete nicht beendet werden.
Euer aktueller Standort wird immer über GPRS abgerufen und wenn ihr das Auto abstellen wollt, dann erfolgt zunächst eine Standortabfrage. Sollte diese fehlschlagen (bspw. keine Funkverbindung), dann müsst ihr wohl oder übel das Auto umparken, uns ist das zwar nicht passiert, dennoch wäre es sehr ärgerlich.
Hier kommen dann auch die Datenschützer ins Spiel. Durch die ständige Abfrage des Standortes ist es natürlich auch möglich ein Bewegungsprofil von euch zu erstellen und herausfinden wo ihr euch am meisten aufhaltet etc. Allerdings denke ich nicht, dass es im Interesse von car2go ist, aber theoretisch ist dies möglich. (Vergesst aber nicht, dass euer Handyanbieter dies ebenfalls machen kann und mit Sicherheit auch viel präziser und ausführlicher.)

Im Winter waren die Autos natürlich etwas schmutziger als bei trockenen Tagen, deshalb ist die Einordnung durch Smilies nicht wirklich aussagekräftig. (Smilies für die Sauberkeit innen und außen kann man bei der Suche nach dem car2go einsehen.) Viele Nutzer sehen das mit der Sauberkeit der Autos sehr streng. Im Winter sind die Autos eben schmutzig und innen ist es auch mal nass und sandig, aber das bisschen Schmutz ist eben für mich kein Grund die Sauberkeit als negativ zu bewerten.

Der Preis für car2go ist zwar preislich günstiger als eine Taxifahrt, jedoch immer noch teurer als eine Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln und lohnt sich nur dann, wenn man es eilig hat oder die Öffentlichen euch nicht zum Ziel bringen können.
Leider sind die sogenannten "Weiteren Kosten und Gebühren" für meinen Geschmack sehr hoch und teilweise viel zu hoch. So verlangt man für die Bearbeitung von Strafzetteln 10€ und für die Bearbeitung von Lastschriftrückgängen satte 8€.


-> Alles in allen ist car2go eine praktische Fortbewegungsmöglichkeit und je nach dem für was ihr den Service von car2go in Anspruch nehmt - kann sich die Fahrt im Vergleich zu anderen Fortbewegungsmitteln lohnen. Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile, wenn das Modell von car2go aber zu euch passt - ist dies eine super Alternative und Hilfe im Alltag.