Mittwoch, 31. August 2022

[RandomHouse] Düstersee

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Über Düstersee

Der Kriminalroman erschien Mitte August 2022 und umfasst 464 Seiten.

Über die Autorin
Elisabeth Herrmann wurde in Marburg geboren, hat nach ihrem Studium beim RBB gearbeitet und begann dann Bücher zu schreiben, viele davon wurden bereits verfilmt.

Klappentext
„Joachim Vernau macht Ferien in der Uckermark und hat sich im Bootshaus einer wunderbaren Villa einquartiert. Sie gehört dem ebenso charismatischen wie zweifelhaften Philosophieprofessor Christian Steinhoff, der sich dort als Anführer einer neuen Freiheitsbewegung feiern lässt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Vernau entdeckt die Leiche Steinhoffs am Ufer des Sees, und wenig später wird im Dorf eine Einheimische ermordet. Vernau beginnt zu recherchieren und kommt einem alten Geheimnis auf die Spur, das in Steinhoffs Vergangenheit verborgen liegt. Allerdings leben Mitwisser von Steinhoffs Machenschaften gefährlich – und meist nicht mehr lange …“

Fazit
„Düstersee“ ist bereits der 7. Band der Joachim Vernau-Reihe. Ich kannte bisher keinen Teil der Reihe und konnte diesen dennoch sehr gut eigenständig lesen und verfolgen.

Joachim mach Ferien an einem See. Doch hier stimmt etwas nicht, kurz darauf wird eine Leiche gefunden und kurz danach eine weitere Person tot aufgefunden. Er entdeckt Verbindungen und Hinweise auf ältere Fälle doch bringt er sich selbst damit in Gefahr.

Der Kriminalroman war spannend bis zum Schluss und doch anders als zunächst gedacht.
Viele Geheimnisse und Ungereimtheiten lassen den Spannungsbogen durchweg oben bleiben. Thematisch adressiert der Kriminalroman sowohl politische als auch familiäre Themen.
Der Lesefluss war super, es war an keiner Stelle langweilig und sehr abwechslungsreich für einen Kriminalroman. Was wissen die Dorfbewohner über den getöteten Professor und welches Geheimnis kann Joachim noch lösen?

Insgesamt eine spannende Geschichte und ein richtig guter Kriminalroman – 5 von 5 Sterne.

[RandomHouse] SCHNEE

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Über SCHNEE
Der Thriller erschien Ende August 2022 und umfasst 352 Seiten.

Über die Autorin

Yrsa Sigurðardóttir ist eine isländische Bestsellerautorin. Neben Islandkrimis und Kinderkrimis erschienen die Þóra Guðmundsdóttir-Reihe sowie die Huldar & Freya-Reihe.

Klappentext
„Was zwang die Freunde, sich mitten im harten Winter im isländischen Hochland zu bewegen, in Dunkelheit und Schneestürmen? Und warum verließen sie das kleine Obdach, das sie hatten, kaum bekleidet und den harten Bedingungen vollkommen ausgeliefert? Ein Rettungsteam wird in die abgeschiedene Gegend geschickt, um nach den Vermissten zu suchen. Währenddessen gehen an der einsam gelegenen Radarstation in Stokksnes seltsame Dinge vor sich. Nichts ist so, wie es scheint: Sei es die Blutlache, die im unberührten Schnee fernab der Zivilisation entdeckt wird, oder der kleine Kinderschuh, der Jahrzehnte nach der Vergrabung wiedergefunden wird ...“

Fazit
Ich liebe die Bücher von Yrsa Sigurðardóttir und verfolge alle ihre Bände seit Anfang an. Umso gespannter war ich auf ihren neuen Thriller „Schnee“.

Ein Gruppe Wanderer wird von einem Schneesturm erfasst und scheint zunächst verschwunden. An anderer Stelle bei einer Radarstation wird ein alter Fall wieder aufgerollt. Gehören die Fälle zusammen und was ist passiert?

Wie immer beschreibt die Autorin sehr detailliert die Landschaft, das raue, kalte Wetter, den tosenden Sturm und das weite Nichts. Man kann während des Lesens quasi mit frieren und den Ermittlungen folgen. 
Verschiedene Erzählstränge beleuchten die Fälle aus unterschiedlichem Perspektiven und lassen einen mit rätseln, während das Flair düster und geheimnisvoll ist.
Wie immer kombiniert der Thriller packend beschriebene Umgebung mit düsteren Fällen. "Schnee" war für mich durchgehend packend, man hat viel über die Charaktere und Ermittlungen erfahren und auch das Ende war überraschend und gut gelungen. Mittlerweile hat die Autorin einen stärkeren Hand zum mysteriösen und leicht paranormalen gefunden, was dennoch sehr unterhaltsam ist. 
Dank Tina Flecken ist die Übersetzung auch wieder gut gelungen.

Ein Thriller, der anders war als ich zunächst vermutet hatte und mich wieder einmal spannend begeistern konnte – 5 von 5 Sterne.

Mittwoch, 24. August 2022

[HarperCollins] Sühne

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Über Sühne

Das Buch erschien Ende Juni 2022, umfasst 352 Seiten und kostet 13,00 Euro. Es handelt sich um den fünften Band der Jane Hawk Reihe.

Über den Autor (Dean Koontz (Autor), Wulf Bergner (Übersetzer))
Dean Koontz in Pennsylvania aufgewachsen, wohnhaft in Südkalifornien war Lehrer und entdeckte sein Talent für die Schriftstellerei. Seine Bücher wurdn bereits in 38 Sprachen übersetzt.

Klappentext
„Ex-FBI-Agentin Jane Hawk befindet sich immer noch auf der Flucht. Doch im Kampf gegen die Arkadier ist sie nicht länger allein. Aber auch Janes Gegner werden immer zahlreicher. Nicht mehr nur die Arkadier sind hinter ihr her. Auch ein Mafiaboss aus Vegas hat es auf ihren Sohn abgesehen, um Jane unter seine Kontrolle zu bringen. Doch Jane ist den Bösen gefährlich nah auf der Spur und sie ist bereit sich selbst zu opfern, um sie endgültig zu Fall zu bringen.
Der finale Band der Jane-Hawk-Reihe!“


Fazit
Ich habe zwar nicht die ganze Reihe gelesen, jedoch die beiden Vorgänger und war wirklich gespannt auf das Ende der Reihe.

Jane befindet sich auf der Flucht und ihre Feinde werden immer mehr. Doch sie ist dem Ende nah auf der Spur und zu allem bereit.

Der Anfang war etwas zäh und langatmig. Wo waren das Tempo und die Spannung der vorangegangenen Teile? Allerdings hält auch dieser Band nach einer Weile den Spannungsbogen gespannt, zeigt viele Wendungen auf und macht Spaß weiterzulesen. Insgesamt war die Story, der Inhalt und die Idee der Reihe wirklich gut, aber ich denke, dass es knackiger gewesen wäre, wenn man den Plot nicht so sehr in die Länge gezogen hätte.
Moderne Technik, Gewalt, eine Verfolgungsjagd, Aktion und ein wenig zu viel Romananteile.

Alles in allem ein spannender letzter Band der Reihe, mit passendem Ende aber etwas in die Länge gezogen – 4 von 5 Sterne.

[RandomHouse] Beste Freunde

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Über Beste Freunde
Der Thriller erschien Mitte August 2022 und umfasst 480 Seiten.

Über die Autorin
Sharon Bolton hat eine Schauspielausbildung und Theaterwissenschaft studiert. Sie wurde in England geboren und hat schon viele ausgezeichnete Bücher verfasst.

Klappentext
„Sechs junge Leute genießen den Sommer ihres Lebens. Die Schule liegt hinter ihnen, eine goldene Zukunft vor ihnen. Bis sie mit einer waghalsigen Wette alles aufs Spiel setzen. Für fünf von ihnen geht die lebensgefährliche Mutprobe auf der Autobahn gut aus, beim sechsten Mal kommt es zu einem tödlichen Unfall. Die achtzehnjährige Megan nimmt die Schuld auf sich und wird wegen dreifachen Mordes verurteilt. Doch sobald sie wieder auf freiem Fuß ist, darf sie von den anderen jeweils einen Gefallen einfordern, so lautet der Deal. Zwanzig Jahre später ist der Tag der Abrechnung gekommen ...“

Fazit
Sechs Jugendliche, die befreundet sind, haben nach der Schule den Spaß ihres Lebens – auch mit Drogen und wilden Mutproben. Als eine aus den Rudern läuft, hält Megan ihren Kopf für die Tat hin und scheint härter bestraft zu werden als zunächst angenommen. Jeder schuldet ihr seit jener Nacht einen Gefallen, welche sie nach ihrer Freilassung einlösen kann.

Die Geschichte ist sehr gut und spannend geschrieben. Es gibt den bekannten Handlungsstrang des Klappentextes aber weitere Ungereimtheiten, die den Plot noch spannender machen.
Alle Jugendliche haben sich nach 20 Jahren entwickelt und stehen mitten im Leben. Megans Leben verlief härter als erwartet und so kommt es, dass sie nach ihrer Freilassung in den Leben der anderen wühlt und diese Angst haben, dass ihr Leben zerstört wird.
Der Plot war durchweg interessant geschrieben, es gab ein paar falsche Fährten und man hat wirklich viel über die Charaktere erfahren, was für einen Thriller vielleicht etwas viel war aber sich gut gelesen hat. Das Ende war etwas abrupt und vielleicht auch etwas enttäuschend, nach der ganzen Geschichte.

Alles in allem ein spannender, gut geschriebener Thriller – 5 von 5 Sterne.