Samstag, 21. Juli 2018

[theinsiders] HP Sprocket Plus-Drucker + HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier


Über HP
HP wurde 1939 von zwei Absolventen, Hawlett und Packard, in Kalifornien gegründet. HP ist einer der führenden IT-Anbieter und bietet Produkte von Taschenrechnern, über Fotografie, PCs, Druckern und vieles weitere an.

Über HP Sprocket Plus
Beim HP Sprocket Plus handelt es sich um einen flachen, tragbaren, taschengroßen Foto-Drucker, ideal zum Drucken unterwegs. Im Vergleich zum HP Sprocket glänzt er mit noch schmaleren Design und größeren Fotos.

Fotopapiermaße: 5,8 x 8,7cm (im Vergleich der HP Sprocket: 5 x 7,6cm)
Verbindung: Bluetooth 4.0
Kompatibles Betriebssystem: Android 4.4 und höher / iOS 8.0 und höher
Drucktechnologie: ZINK
Gewicht: 0,2 kg
Druckgeschwindigkeit: bis zu 68s pro Druck
UVP: 160 Euro 
(im theinsiders-Test mit HP ZINK Sprocket Plus Fotopapier mit selbstklebender Rückseite für 90 Euro)

Gedruckt werden können die Bilder einfach über die HP Sprocket-App. In dieser können die Fotos noch zusätzlich mit Smilies oder Rahmen gestaltet werden.
Größenvergleich von HP Sprocket Plus und Samsung Galaxy A3 (2017)
Beurteilung HP Sprocket Plus-Drucker
Verpackung
Die Verpackung ist sehr leicht und klein. Der HP Sprocket Plus liegt in einer Plastikschale und ist mit einer Folie geschützt. Des Weiteren beinhaltet die Verpackung ein USB-Ladekabel, eine Anleitung und Garantieschreiben.

Insgesamt finde ich die Verpackung ausreichend, der HP Sprocket Plusist gut geschützt. Bei dem Preis hätte ich allerdings ein kleines Täschchen für den Drucker erwartet, wie es bei Digitalkameras oft der Fall ist. Die HP Sprocket Plus Tasche würde zusätzlich um die 13 Euro kosten.

Ersteinrichtung
Die Anleitung besteht lediglich aus Bildern, diese sind allerdings ausreichend, um den Drucker in Betrieb zu nehmen.
Schritt 0
Aufladen des HP Sprocket Plus mit dem dazu gelieferten USB-Ladekabel. Es leuchtet eine Lampe, die am Ende des Ladevorgangs grün wird.

Schritt 1
Herunterladen der HP Sprocket App aus dem Android oder iOS Store.

Schritt 2
Einlegen des  HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapiers nach Anleitung. Einschalten des HP Sprocket Plus.
Schritt 3
Starten der App und Verbinden des Smartphones über Bluetooth mit dem HP Sprocket Plus (ggf. Aktualisieren der Software und Neustart des Gerätes).



Schritt 4
Bild in der App auswählen und ggf. bearbeiten und direkt über den HP Sprocket Plus ausdrucken. Zwischen jeden Druckvorgang sollte man dem Drucker einige Minuten Pause gönnen.
Einsatzmöglichkeiten
Ich liebe es personalisierte Postkarten zu versenden und hatte gehofft, mit dem HP Sprocket Plus, mit die Suche und den Weg zu einem Drogeriemarkt mit Sofortdruckautomaten zu ersparen. Die Fotos vom HP Sprocket Plus sind sehr klein, man könnte aber aus zwei Fotos eine Postkarte gestalten (einfach ein Blatt Papier oder Karton in Postkartengröße schneiden und das HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier mit selbstklebender Rückseite darauf kleben).
Desweiteren kann man die Fotos sehr gut zum Basteln von Einladungs- oder Geburtstagskarten oder Geschenken verwenden. Oder man befestigt es einfach mit einem Magneten am Kühlschrank - den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Auch bei Feiern oder Ausflügen ist es jetzt möglich direkt ein Foto zu drucken und es als Erinnerung zu verteilen - im Zeitalter der digitalen Fotos, macht ein gedrucktes Bild schon einiges her.

Test und Fazit zum HP Sprocket Plus mit HP Sprocket App
Insgesamt überzeugt der HP Sprocket Plus mit seinem kleinen, handlichen Design. Die Einrichtung und das Drucken über das Smartphone ist schnell und einfach möglich. Die App bietet hilfreiche Tipps und Tricks, viele Gestaltungsmöglichkeiten und ist dabei einfach und intuitiv gehalten.

Leider ist die Druckqualität für meine Verwendungszwecke nicht geeignet. Die Bilder wirken verwaschen und detailarm. Die Drucklinien stören dabei weniger, aber das Gesamtbild wirkt nicht hochwertig und bei einem Preis von UVP 160 Euro kann mich das Produkt nicht überzeugen.


Kurzes Fazit zum HP Sprocket Plus

+ Handlichkeit (smartes Design, leichtes Gewicht)
+ Schnelle und einfache Einrichtung - man kann sofort losdrucken

- Qualität des Druckes liegt weit unter dem, eines Laser- oder Tintenstrahldruckers
- Zwischen den einzelnen zu druckenden Bildern muss einige Zeit gewartet werden
- Preis-Leistungsverhältnis kann nicht überzeugen

Test und Fazit zum HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier
In jeder Verpackung sind 20 Bilder enthalten (Maße: 5,8x8,7cm). Diese besitzen eine selbstklebende Rückseite und kosten im HP Store aktuell 11,90 Euro - somit kostet ein Foto ~0,60 Euro. Das Fotopapier hat eine angenehme Stärke, es ist wischfest, wasserabweisend und reißfest. Leider biegt es es stark nach jedem Druck und lässt sich nur schwer begradigen.

Kurzes Fazit zum HP ZINK™ Sprocket Plus Fotopapier
+ stabiles Fotopapier
+ sehr gut klebende Rückseite

- starkes Verbiegen nach jedem Druck
- schlechte Druckqualität für ~0,60 Euro je Foto

Gesamtfazit
Die Idee hinter dem HP Sprocket Plus finde ich super - ein kleiner Drucker für unterwegs, sofort ansteuerbar. Da ich meine Kamera mittels NFC mit dem Smartphone verbinden kann, habe ich alle schönen Fotos auch auf meinem Smartphone zur Verfügung und kann sie direkt ausdrucken. Leider überzeugt mich die Qualität nicht und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt für meine Anwendungsbereiche einfach nicht. Wer den Nostalgie-Charme von Polaroid erleben möchte hat hier sicherlich einen passenden Drucker gefunden.

Sonntag, 8. Juli 2018

springlane.de – Schoko-Gugelhupf


Und wieder einmal ein kurzes Fazit zu einem Backrezept aus dem Internet.

Hierbei handelt es sich um einen Schoko-Gugelhupf mitcremigem Käsekuchenherz. Die Zubereitung war wirklich einfach und der Kuchen ist auf Anhieb gelungen. Da ich ohne Zucker backe, gelingen Kuchen nicht immer so, wie vielleicht gedacht. Ich habe hier den Zucker 1:1 durch Xylit, auch Birkenzucker genannt, ersetzt. Und als Puddingpulver empfiehlt sich das BIO Vanille Pudding mit Bourbon-Vanille – Pulver von dm, da es nur 0,2g Zucker erhält – übliche Packungen Vanillepudding enthalten bereits ohne weitere Zugabe von Zucker über 10g Zucker pro 100g. Außerdem habe ich zuckerfreie Schokolade verarbeitet (Nussschokolade und weiße Schokolade).
Der Kuchen ist saftig und nicht zu trocken - ich habe allerdings auch noch Kirschen hinzugegeben, allerdings hat sich meine Backzeit von 60 min auf 90 min erhöht, ich habe aber auch in der Springform gebacken. Wirklich lecker und zu empfehlen, allerdings kein leichter Kuchen.


Donnerstag, 5. Juli 2018

[Literaturtest] Die Expansion

Über die Autoren
Hier dem Autorennamen Christoph Martin stecken die Autoren Christoph Martin Zollinger, Schweizer Unternehmer, welcher bereits in Panama arbeitete und Libby O’Loghlin, eine australische Autorin, welche neben Kurzgeschichten auch in Film und Fernsehen tätig ist.
 
Über das Buch
Die Expansion erschien im Mai 2018 als Taschenbuch mit 335 Seiten und kostet 11,95 Euro.

Beschreibung
In der Politik und in der Wirtschaft ist die Wahrheit eine Ermessensfrage.
Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig, die Erweiterung des Panamakanals.
Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es Agentin Karis Deen das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch und es wird nicht immer fair gespielt.
Bald gerät Max in ein Netz aus Intrigen und Verrat, das weit über die idyllischen Ufer Mittelamerikas hinausreicht. Seine einzige Verbündete scheint Karis zu sein, aber kann er ihr trauen?

Test und Fazit
Die Geschichte spielt in Panama und handelt vom Ausbau des Panamakanals und beschreibt mehr oder weniger ein Szenario, wie es auch heute passieren wohl möglich sein könnte.

Tatsächlich bin in wohl mit den falschen Erwartungen an das Buch herangetreten. Ich kenne viele Romane, die auch auf historischen Ereignissen oder Gebäuden basieren und darum eine Geschichte bauen, allerdings fehlte mir hier tatsächlich etwas mehr zum Panamakanal. Ich habe mehr Informationen rund um den Bau und die Geschichte erwartet und war von den wenigen Informationen etwas enttäuscht.

Der Schreibstil selbst war mir zur einfach und zu wenig komplex. Mein Schwiegervater, der sehr gern historische Romane liest dachte zunächst, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt.

Die Geschichte hingegen ist einfach verpackt, es gibt keine spannenden Wendungen oder „AHA“-Momente, was ich aber auch nicht unbedingt erwartet habe. Es ist ein angenehmer Politik-Roman mit Thriller-Elementen – es geht um Macht, Intrigen, Diplomatie und wem man eigentlich noch vertrauen kann.

Der Prolog machte Lust auf mehr - leider verlor das Buch mit jeder Seite mehr und mehr an Spannung. Das Ende hingegen war, wie bei so vielen anderen Büchern auch, viel zu kurz und endete hier einfach sehr abrupt. Hier hätte viel mehr gesagt werden können. 

Wer gerne Bücher in Richtung Politik-Thriller liest wird „Die Expansion“ gut finden, wer Wert auf mehr Hintergründe rund um den Panamakanal und schnelle Spannung sucht wird eher enttäuscht sein. Insgesamt ein sehr solides Buch - ich gebe 3 von 5 Sterne.

Vielen Dank an literaturtest.de, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

[Basteln] Die Wenn-BOX

Mal wieder steht ein Geburtstag an und man will nicht immer nur langweilig Geld oder Gutscheine verschenken? Ich habe auf Pinterest eine nette Idee zu einer Wenn-Box gefunden und musste auch unbedingt eine basteln. 
Hier könnt ihr das Resultat sehen - gebastelt zum 60. Geburtstag, die Reaktion der Beschenkten steht allerdings noch aus :)

Habt ihr nette und kreative Ideen für Geschenke?





Sonntag, 1. Juli 2018

[HarperCollins] Die Gottesformel

Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über den Verlag
HarperCollins Germany ist der zweitgrößte Publikumsverlag der Welt. Im Jahr 2017 feierte der Verlag sein 200-jähriges Jubiläum.

Über den Autor
Patrick Hemstreet hat in Texas studiert und einen Abschluss in Geschichte und Englisch. Die Gotteswelle war sein erster Roman.

Über Die Gottesformel
Die Gottesformel erschien Anfang März, umfasst 416 Seiten, 25 Kapitel und kostet 15,00 Euro. Es ist der zweite Teil nach Gotteswelle.

Klappentext
"Es ist keine Telekinese. Wir sprechen lieber von mentalen Muskeln."
Die erste Gruppe der Zetas haben dank ihrer ausgeprägten mentalen Fähigkeiten die Militärbasis übernommen und sind nun durch den Zugriff auf das nukleare Arsenal in der Lage, die Regierung zu erpressen. Derweil sind ihr Erschaffer Chuck und sein Team der Wissenschaftler untergetaucht, um die Formel hinter der Gotteswelle zu vervollständigen. Doch schmerzhaft wird ihnen bewusst gemacht, dass der einzige Ausweg darin liegt, den Zetas im Kampf entgegenzutreten.“

Test und Fazit
Bei der Gottesformel handelt es sich um den zweiten Zeil einer Trilogie. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, habe mir allerdings den Inhalt des erstens Teiles durchgelesen, um mir den Einstieg zu erleichtern – wie ich es auch schon in anderen Buchreihen ohne Probleme getan habe.

So wird im ersten Roman ein „Verfahren entwickelt, das es erlaubt, über Gehirnströme unmittelbar mit Computern zu interagieren, und so etwaige Einschränkungen des menschlichen Körpers durch Krankheit oder Verletzung zu überwinden.“ Allerdings gelingt es den Testpersonen auch autark vom Computer mittels Telekinese zu agieren.

Die Sciences-Fiction Idee hinter dem Roman finde ich sehr spannend, so dass ich auf den zweiten Teil sehr gespannt war.
Das Cover lässt einen Thriller vermuten, dennoch handelt es sich eher um einen Aktion-geladenen Science-Fiction Roman, den es etwas am Spannungsbogen fehlt.
Es gibt viele handelnde Personen, die zu Beginn des Romans in kürzester Zeit vorgestellt werden, womöglich fehlte mir hier der erste Roman, in dem man bereits eine Beziehung aufbauen konnte – so fühlte man sich etwas überrannt von vielen Persönlichkeiten und Emotionen, die in die einzelnen handelnden Personen gelegt wurden und der Einstieg in die Gruppe und die Thematik war dadurch sehr komplex. Insgesamt war die Geschichte etwas zäh und vielleicht zu langsam, das Ende des Buches hingegen war für meinen Geschmack wieder viel zu kurz – wie in vielen anderen Büchern, hätte ich mir hier einen größeren Schwerpunkt gewünscht. Ich weiß nicht genau woran es gelegen hat, aber ich finde den Schreibstil des Autors etwas holprig. Die Thematik selbst war nicht kompliziert, aber die Art und Weise, wie er es beschrieben hatte hat mir nicht wirklich gut gefallen und etwas die Lust am Lesen genommen. Nach den ersten 50 Seiten fühlte man sich aber langsam in der Geschichte sicher und konnte gebannt der Geschichte folgen. 

Das Buch regt die Fantasie und Vorstellung an, wie weit das menschliche Gehirn in der Lage ist über Bekannte Fähigkeiten hinaus zu funktionieren und ob es richtiger Weg ist.

Das Buch endete mit einem Cliffhanger, dennoch weiß ich noch nicht, ob ich den Nachfolger gern lesen möchte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Reihe als Film gut funktionieren könnte – als Buch selbst fehlt noch etwas das Flair und der Funke – weshalb ich nur 4 von 5 Sterne vergeben kann. Tolle Idee, allerdings fehlte das gewisse Etwas.