Montag, 22. Oktober 2012

[Buch Rezension] Talisker Blues



Im Folgenden erfahrt ihr etwas über Talisker Blues von Mara Laue.
Wenn ihr selbst über Bücher bloggen möchtet, schaut hier vorbei!



Über den Verlag
Der Goldfinch Verlag wurd 2007 in Hamburg als unabhängiger Reiseführerverlag gegründet. Seit 2010 gehört der Verlag zum Dryas Verlag, welcher auch historische Romane veröffentlicht.
Die Krimis des Goldfinch Verlags gibt es auch als E-Books.

Über die Autorin
Bereits mit 12 Jahren entdeckte Mara Laue Spaß am Schreiben. Es begann mit Beiträgen in Schülerzeitungen und im Jahr 1999 wurde ihr erstes Buch veröffentlicht. Sie unterrichtet kreatives Schreiben in Workshops und schreibt als Ghostwriterin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin und Künstlerin am Niederrhein.

Über Talisker Blues
Seit dem 02.04.12 kann man Talisker Blues zum Beispiel hier erwerben.
Talisker ist der Lieblingswhiskey der Schriftstellerin Mara Laue und dieser gab ihr für den Krimi viel Inspiration.
Das Buch umfasst 357 Seiten und die Kapitel sind in Tage unterteilt.

Beschreibung der Buchrückseite

„Kieran MacKinnon saß zwanzig Jahre im Gefängnis wegen Mordes an seiner Freundin. Völlig betrunken soll er sie eines Nachts am Strand erstochen haben, die Beweise sprechen dafür, er kann sich an nichts erinnern.
Jetzt kehrt er zurück in seine Heimat auf die Insel Skye und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch bald darauf wird wieder eine Frauenleiche gefunden. Und wie damals liegt eine Whiskyflasche mit Kierans Fingerabdrücken neben ihr…“

Charaktere 
Der Hauptcharakter des Krimis ist der Schotte Kieran (18), welcher für den Mord an seiner Freundin Allyson (17) für 20 Jahre Haft in das Gefängnis muss. Am Tatabend war er völlig betrunken und er hat keinerlei Erinnerungen daran. Nach zwanzig Jahren Haft kehrt er in seine Heimat zurück.



Test und Fazit
Das Cover finde ich sehr passend gewählt, da die erste Leiche am Strand gefunden wurde und auch eine Flasche Whiskey „Talisker“ am Strand lag.
Der Einstieg in das Buch ist sehr anschaulich durch eine Art „Zeitungsartikel“ gelungen und bereitet den Leser auf die Geschichte vor.
Die Kapitel im Buch sind als Tage dargestellt und bieten einen guten Lesefluss. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr schön, die Sätze lassen sich gleitend lesen und man fliegt nur so über die Seiten und kann gar nicht aufhören zu lesen. Kleine Dialoge im Text lockern den Lesefluss etwas auf.
Außerdem sind die Umgebung, das Wetter und alles Drumherum gut beschrieben. Man liest die ersten Zeilen und hat sofort ein Bild vor Augen. Die Atmosphäre ist immer passend zur Stimmung von Kieran beschrieben. Die beschriebene Insel Skye gibt es tatsächlich und wird auch „Insel des Nebels“ genannt. Ich finde es gut, wenn Autoren echte Schauplätze beschreiben und sich nicht alles ausdenken.
Auch wenn das Buch einen zunächst vermittelt, dass Kieran der Mörder ist, beginnt man eine Sympathie für ihn zu entwickeln und mitzubangen und mitzuleiden. Der Krimi ist spannend geschrieben und es gibt keinerlei langweilige Passagen. Leider wartet am Ende keine große Überraschung auf den Leser, dennoch macht es einfach Spaß das Buch zu lesen. Ich liebe Krimis, welche in nördlichen Ländern spielen. Das Buch beinhaltet am Ende ein Glossar mit Namen und Begriffen auf Gälisch und Scots, welche im Buch benutzt werden. Es ist überhaupt nicht störend, dass „Fremdwörter“ benutzt werden, ganz im Gegenteil, man fühlt sich noch mehr in die Schottische Umgebung ein.
Für mich ist Talisker Blues ein leichter Krimi, welcher gut geschrieben und beschrieben ist und einfach Spaß macht zu lesen. Von mir gibt es 5 von 5 Punkte.

1 Kommentar:

  1. hast ne Lesrin mehr :-)
    http://neue-trends-und-ich-teste.blogspot.de/

    lg Sandra

    AntwortenLöschen