Mittwoch, 5. August 2020

[HarperCollins] Leuchtturmnächte


...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über Leuchtturmnächte
Das Buch erschien Mitte Juni 2020, umfasst 384 Seiten und kostet 10,00 Euro.

Über die Autorin
Debbie Macomber gehört zu den Top Namen in der New York Times Bestsellerliste. Trotz ihrer Lese- und Rechtschreibschwäche ist sie ein Star in der Unterhaltungsliteratur und ihre Bücher wurden in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Anita Sprungk ist die Übersetzerin von Leuchtturmnächte.

Klappentext
„Im idyllischen Küstenstädtchen Cedar Cove ist Olivia zu Hause. Das Wohl der kleinen Gemeinde und ihrer Familie liegen ihr am Herzen. Umso mehr schmerzen sie die Entscheidungen, die sie als Richterin manchmal vor Gericht fällen muss. Doch diesmal kann sie nicht anders: Olivia verweigert Ian und Cecilia die Scheidung. Denn sie spürt, dass die Liebe, die diese beiden verbindet, größer ist als die Probleme, die zwischen ihnen stehen. Sie glaubt fest daran, dass sie nur eine Chance brauchen, um wieder zueinander zu finden. Und wo könnte das besser gelingen, als in Cedar Cove, wo alle füreinander einstehen und niemand auf sich alleingestellt ist.“

Fazit
Bei dem Roman handelt es sich um den ersten Teil der Cedar Cove Reihe, ein Küstenstädtchen.

Tatsächlich habe ich mir unter dem Titel Leuchtturmnächte inhaltlich etwas anderes vorgestellt. Mehr Natur, Landschaften und Umschreibungen.

Thematisch dreht sich in dem Roman um verschiedene Beziehungen und zwischenmenschliche Beziehungen. Vom jungen Pärchen, welches kurz vor der Scheidung steht, ob wahre Liebe vom Alter abhängt und mit Materiellen messbar ist, ob lange Beziehungen aus Gewohnheit bestehen bleiben müssen bis hin zur tiefen Verbundenheit im hohen Alter. Olivias berufliches und persönliches Leben stehen aber im Mittelpunkt des Romans.
Die verschiedenen Geschichten laufen angenehm ineinander über und man hat nicht das Gefühl nur kleine Kurzgeschichten zu lesen. Der Schreibstil ist angenehm und der Roman hat sich gut gelesen.

Für alle die gern die Lebensgeschichten anderer bezüglich Beziehungen und Zwischenmenschliches lesen ist dies ein sehr gelungener Roman. Auch die Personen selbst und das drumherum werden gut beschrieben. Es wird nicht mein Lieblingsroman, aber für einen Roman in Richtung Beziehungen kann ich nichts bemängeln – 5 von 5 Sterne.

Dienstag, 4. August 2020

Sommer-Impressionen

Der Naturpark Westhavelland und das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg liegen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt und bieten jede Menge Natur. Unter anderem befindet sich in Havelaue der Sternenpark - der dunkelste Ort Deutschlands.



Montag, 27. Juli 2020

[RandomHouse] Hagebuttenblut


...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: Random House Blogger-Portal.

Über Hagebuttenblut
Der Thriller erschien Mitte Juli 2020, umfasst 512 Seiten und kostet 13,00 Euro. Es handelt sich um den zweiten Teil der Charlie-Lager-Serie nach „Löwenzahnkind“.

Über die Autorin
Lina Bengtsdotter lebt in Schweden und auch ihre Thriller spielen an schwedischen Schauplätzen.
 
Klappentext
„Nie wieder wollte Charlie Lager in ihren Heimatort Gullspång zurückkehren. Doch die brillante Stockholmer Ermittlerin ist gezwungen, diesen Schwur zu brechen, als sie von einem ungelösten Fall Wind bekommt: Vor dreißig Jahren verschwand die sechzehnjährige Francesca aus Gullspång und wurde nie gefunden. Das große verfallene Herrenhaus ihrer Familie steht seitdem leer. Sobald das düstere Gebäude vor Charlie aufragt, spürt sie, dass ihr dieser Fall alles abverlangen wird – denn sie erinnert sich dunkel an diesen Ort. Und Charlie ahnt, dass sie alles zu verlieren hat: Wenn sie die Wahrheit um Francescas Verschwinden ans Licht zerrt, kann sie ihr eigenes Leben für immer zerstören.“

Fazit
Da ich bereits den ersten Band „Löwenzahnkind“ gelesen hatte und von dem Thriller gefesselt war, war ich umso mehr auf die Fortsetzung gespannt. „Hagebuttenblut“ kann auch eigenständig gelesen werden, allerdings gibt es an der ein oder anderen Stelle doch Hinweise und Verknüpfungen zum ersten Band.

Der Klappentext umreist den Inhalt sehr gut, sodass ich an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen möchte.

Auch bei „Hagebuttenblut“ beherrscht die Autorin nach wie vor eine fesselnde Atmosphäre zu schaffen und mich als Leser mitzureisen. Dies liegt zum einen am angenehmen Schreibstil und zum anderen an der Art und Weise, wie die Geschichte verpackt ist. Beschrieben werden verschiedene Blickpunkt – die des verschwundenen Mädchens, die der Polizistin als Kind und die der heutigen Ermittlungen. Durch verschiedene Blickwinkel werden Aktionen und Reaktionen der Protagonisten logisch erklärt, man kann Handlungen gut nachvollziehen und hat nie das Gefühl, dass es einer dieser überspitzten oder unrealistischen Thriller ist. 

Das Buch ist relativ dick und dennoch hat es sich zügig durchgelesen. Der Spannungsbogen ist durchgängig hoch, es gibt immer wieder neue Wendungen und Irreführungen. Man hat also die Möglichkeit mitzurätseln und zu grübeln. Auch das Ende rundet den Thriller gelungen ab und hat eine angenehme Länge.

Ich habe wirklich nichts zu bemängeln – volle 5 von 5 Sterne.

Samstag, 18. Juli 2020

[HarperCollins] Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA

...ANZEIGE | kostenloses Rezensionsexemplar...
Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA
Das Buch erschien Ende Juni 2020, umfasst 416 Seiten und kostet 11,00 Euro.

Über die Autorin
Margot Lee Shetterly ist eine unabhängige Wissenschaftlerin. Ein Spiegel Bestseller von ihr war „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“.

Klappentext
„Sie galten als menschliche Computer und ebneten der Menschheit den Weg auf den Mond. Lange bevor der amerikanische Astronaut John Glenn die Erde in einem Raumschiff umkreisen und Neil Armstrong auf dem Mond spazieren konnte, berechnete eine Gruppe engagierter Mathematikerinnen mit Bleistift, Lineal und Rechenmaschinen die Formeln für die später größten Erfolge der Raumfahrtgeschichte. Die afroamerikanischen Frauen unter ihnen, die von der Raumfahrtbehörde in den 1930er- und 1940er-Jahren aus Personalnot eingestellt wurden, zählten zu den klügsten Köpfen ihrer Generation. Doch die harschen Bestimmungen der Rassentrennung machten ihnen die Arbeit in der von Männern dominierten Institution, die als NASA zu Weltruhm gelangen wird, doppelt schwer. Niemand kannte bisher ihre Namen. Erst als Margot Lee Shetterly, deren Vater als Ingenieur ebenfalls dort arbeitete, fünfzig Jahre später von ihnen hört und ihre Geschichte aufschreibt, wird klar: Ohne Dorothy Vaughan, Mary Jackson, Katherine Johnson und Christine Darden wären die Apollo-Missionen nie möglich gewesen. Ein packendes Buch über die wahren Sterne der amerikanischen Raumfahrt, in der rückständige Rassenpolitik auf technischen Fortschritt trifft."

Fazit
Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Wissenschafts-Roman auf Grundlage historischer Gegebenheiten. Wer kürzlich im Fernsehen über „Hidden Figures“ gestolpert ist – dies ist quasi die Verfilmung des Originalbuches. Und „Im Kernschatten des Mondes - Die unbekannten Heldinnen der NASA“ ist die Neuauflage des Buches „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“.

Das Buch beschreibt den Zeitraum in den 30er und 40er Jahren, in welcher Frauen und vor allem afroamerikanische Frauen zum Rechnen eingesetzt wurden, da es noch keine Computer gab, die diese Rechenaufgaben übernehmen konnten. Es zeigt, was Frauen geleistet haben aber nie dafür gewürdigt wurden. Eine historische Geschichte von falschem Ruhm, Rassen- und Geschlechtertrennung und bitterem Erfolg. Es beschreibt aber auch den Traum für seine Wünsche zu leben und hart zu arbeiten.

„Im Kernschatten des Mondes“ ist in verschiedene Kapitel unterteilt, welche eine gute Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit darstellen. Historische Ereignisse oder technische Beschreibungen, sowie Quellen werden auf den letzten Seiten des Buches wiedergegeben.

Alles in allem ist „Im Kernschatten des Mondes“ eine tiefgründige und historische Geschichte, über die Entwicklung der Technik und die Arbeit hinter dem Erfolg aber auch den Schattenseiten. Die Autorin beherrscht es sehr detailvoll, hautnah und informativ das Geschehen zu beschreiben ohne das es beim Lesen trocken oder langweilig wirkt. Ich kann das Buch allen empfehlen, die etwas für Historie und Wissenschaft übrig haben - 5 von 5 Sterne.