Montag, 23. April 2018

Tipp - Kochhaus


Ich koche sehr gern frisch, doch manchmal fehlt mir die Kreativität. Dann google ich sehr gern nach neuen Rezepten und lasse mich inspirieren, allerdings werden für bestimmte Rezepte nur geringe Mengen von Lebensmitteln benötigt, mit denen ich nichts anderes zubereiten kann oder ich müsste das Rezept mehrere Male hintereinander kochen, damit nichts übrig bleibt.
Im Fernsehen habe ich von den Konzepten gehört, Rezepte und dazugehörige Lebensmittel direkt in einem Laden zu kaufen – allein in Berlin gibt es 3x das Kochhaus.

Das Konzept hinter dem Kochhaus ist, ohne Einkaufszettel und nur die wichtigen Lebensmittel in der richtigen Portionsgröße zu kaufen und dabei unter täglich 18 verschiedenen Rezepten zu wählen.

In Hamburg, Köln und München gibt es jeweils 2x das Kochhaus, außerdem in Frankfurt Bockenheim und Münster.

Das Kochhaus
PAD THAI MIT HÜHNCHENBRUST
Der Ablauf ist denkbar einfach. Man betritt das Kochhaus, nimmt sich ein Einkaufskörbchen und stöbert durch den Laden – entweder entdeckt man hier das passende Rezept oder hat vorher auf der Internetseite bereits nachgeschaut, welches Gericht spannend klingt.

Jedes Rezept hat seinen eigenen Platz, hier findet man das Rezept und alle dazugehörigen Zutaten. Man muss nicht alle Zutaten kaufen - hat man zu Hause sowieso einen Sack Kartoffeln, müssen die zwei Kartoffeln für die Suppe nicht extra gekauft werden. Gekauft wird nur das, was man benötigt aber gerade Zutaten wie Tamarindenkonzentrat muss man nicht in der großen Flasche kaufen, sondern abgemessen zum Rezept.
FUSILLONI MIT RICOTTA

Rezepte
Im Kochhaus gibt es Rezepte in folgenden Kategorien:
-Vorspeise, Suppen, Salate
-Pasta und Risotto
-Fleisch
-Fisch und Vegetarisch
-Nachspeisen
Die Rezepte sind sehr einfach gestaltet. So wird in 6 – 9 Schritten mit Bildern und Text Schritt für Schritt die Zubereitung für 2 bzw. 4 Personen erklärt. Auch Infos zur Zubereitungszeit (15 – 45min) oder ob das Gericht bspw. laktosefrei ist, werden direkt angegeben. Des Weiteren gibt es auf dem Rezept die Kategorie Wissenswertes, mit Infos zum Gericht und einer Weinempfehlung.
Man kann auch eine Kochbox mit Rezept und nötigen Zutaten bestellen – allerdings kann ich dazu nichts sagen (weil noch nicht getestet).
Übrigens kann man mit jedem gekauften Rezept Stempel sammeln und ab 10 Kochhaus-Rezepten ein Rezept nach Wahl für 2 Personen im Wert von 10 Euro gratis erhalten.
TAGLIERINI IN BÄRLAUCH-SAUERRAHM

Fazit und Empfehlung
Seit Jahren probieren wir gern neue Rezepte aus dem Kochhaus aus und konnten das ein oder andere auch schon als Standardrezept integrieren, da die Lebensmittel auch in anderen Gerichten zum Einsatz kommen oder gut eingefroren werden können.

Es macht wirklich Spaß neue Gerichte auszuprobieren, auch mit Zutaten, die man aufgrund von Menge oder Unbekanntheit vielleicht nicht kaufen würde.

Die Mengenangabe für zwei Personen ist sehr üppig. Wenn ihr also eine Vorspeise, einen Hauptgang und Nachtisch einplant – kann es sehr gut sein, dass ihr es nicht schafft, aber die Reste schmecken auch noch sehr gut am nächsten Tag.

(Tatsächlich habe ich seltsamerweise nur Nudelgerichte fotografiert. Ich habe aber auch schon andere Rezepte ausprobiert und es sind wirklich schmackhafte Rezepte.)

Kennt ihr das Kochhaus oder das Konzept und habt es bereits ausprobiert?

Mittwoch, 11. April 2018

Colorland - Fotobuch im Test

Über Colorland
Colorland ist ein Fotoproduktanbieter mit Sitz in Polen.

Produkte
Neben Fotobüchern, bietet Colorland auch Fotokalender, Abzüge, Fototassen und Home Decor (Leinwand, Magnet) an.

Erstellung eines Fotobuchs
Die Homepage ist bunt und groß im Kacheldesign gehalten. Man findet schnell die einzelnen, angebotenen Produkte mit Informationen.

Schritt 1: Produktauswahl
Fotobuch – Classic
Meine Freundin schenkte mir zum Geburtstag einen Gutschein für das Fotobuch Classic. Da ich gerade aus dem Urlaub kam, haben sich viele Bilder angesammelt, die es einzupflegen galt.

-unbeschränkte Anzahl an Fotos je Seite
-zwischen 28 und 160 Seiten erstellbar
-matt oder glänzendes laminiertes Hardcover
-Fotobücher werden auf NOVATECH-Papier (200g/m²) gedruckt

Auf der Homepage wählt man nun noch das gewünschte Format (Hoch, Quer, Quadratisch) und eine Schablone oder startet direkt ohne Schablone.
Auf der Folgeseite sieht man nochmal im Überblick die gewählten Eigenschaften des Projekts, kann bereits eine Seitenzahl festlegen (diese kann im Editor noch geändert werden) und den Preis – Achtung: das Format kann im Editor selbst nicht mehr geändert werden. Einfach auf „Jetzt gestalten“ klicken und der Editor öffnet sich.

Schritt 2: Der Editor
Der Editor steht leider nur online zur Verfügung, d.h. dass die erstellten Projekte nicht lokal auf dem Rechner gespeichert werden können, sondern bei Colorland auf dem Server gespeichert werden. Dabei verbleiben bestellte und auch noch nicht bestellte Produkte für 3 Wochen (Fotoabzüge), 6 Monate (Fotokalender) und 13 Monate (restliche Produkte) auf dem Server von Colorland.

Zur Erstellung von Produkten im Editor ist keine Registrierung notwendig, allerdings muss spätestens für die Bestellung ein kostenloses Konto angelegt werden.

Man muss hier bedenken, dass die Zeit, die das Hochladen der Bilder normalerweise am Ende eines Projektes in Anspruch nimmt - hier schon während des Erstellens benötigt wird, da das Produkt schließlich direkt auf dem Server von Colorland gespeichert wird, während des Hochladens kann aber weiter am Fotobuch gearbeitet werden.

Ich habe schon viele Fotobücher verschiedener Anbieter erstellt, dies war allerdings mein erstes mit Online-Editor und auch, wenn es wahrscheinlich unbegründet ist, hat man bei lokaler Speicherung immer ein sichereres Gefühl.

Der Editor ist einfach und übersichtlich gehalten. Im linken Bereich wählt man seine Aktion aus (Bilder, Hintergründe, Cliparts, Vorlagen, Masken oder Rahmen) und im Aktionsfenster kann die jeweilige Auswahl getroffen werden. Hier kann man seine Bilder hochladen, egal ob lokal vom Rechner oder direkt aus facebook oder google.
Im mittleren Bereich befindet sich das Fotobuch mit einer kleinen Vorschau der einzelnen Seiten. Fotos können einfach in diesen Bereich gezogen werden, der Schnittbereich kann angezeigt werden um spätere Missgeschicke zu verhindern.
Alles in allem eine Runde Sache, es kann auch Text eingefügt werden – aber Achtung: innerhalb eines Textfeldes kann nicht unterschiedlich formatiert werden. Es können Seiten dupliziert und vertauscht werden – aber Achtung: es können nur Doppelseiten verschoben werden.

Insgesamt ist der Editor sehr solide, bietet keine herausragenden Überraschungen und ist während meiner Erstellung auch nur einmal abgestürzt, also immer daran denken, dass ihr auf „Speichern“ drückt, denn es wird nicht automatisch gespeichert!
Der Editor hat die ein oder andere kleine Macke, manche Infofenster sind nicht auf Deutsch übersetzt – nicht so schlimm. Nerviger finde ich allerdings das Ausrichten der Fotos, diese können nur in vordefinierten Abständen verschoben werden und am Rand kommt es dann zu seltsamen Situationen. Ich weiß nicht, wie genau Colorland arbeitet – ich kenne es allerdings von anderen Anbietern, dass es lohnt die Bilder etwas über den Schnittrand zu schieben, um bei evtl. schiefen Druck weiße Ränder zu vermeiden. Allerdings kann bei Colorland das Bild nur bis zum Schnittrand oder gefühlt 2cm außerhalb des Buches geschoben werden, wodurch ich mich gezwungen sah einigen Bildern einen weißen Rand zu verpassen, der quasi außerhalb des Buches liegt.

In Sachen genaues Positionieren kann noch nachgearbeitet werden, auch dass man Bilder nur mittels händischen Drehen um 90° drehen kann ist gewöhnungsbedürftig (aber top: die Gradzahl steht dran und man weiß, was schief ist). Bei Positionieren meines Textes kam es zum Absturz, scheinbar waren viele Bilder auf einer Seite und das Raster für den Text mit Pfeiltasten ausrichten zu viel für den Editor.

Es gibt Bildeffekte und Rahmen und viele kleine Spielereien. Ich hatte es wirklich schon mit „anstrengenderen“ Editoren zu tun. Nach kurzer Aufwärmphase und 5-6 Seiten hat man den Dreh raus und flucht nur noch beim Bild-Positionieren ;) Für echte Fotobuchanfänger würde ich den Editor aber eher nicht empfehlen, da gibt es intuitivere Programme.
Nicht wundern, die Fotos werden stark minimiert, so dass das Fotobuch in der Vorschau sehr unscharf und verschwommen wirkt.

Nach Fertigstellung und einer kurzen Überprüfung der Seiten des Programms, ob die Schnittbereiche eingehalten wurden und keine leeren Seiten existieren, kann das Produkt bestellt werden.

Schritt 3: Bestellung
Der Bestellprozess ist unkompliziert. Nach kurzer Überprüfung des Produktes, werden die persönlichen Daten angegeben und im Anschluss die Bezahlart ausgewählt.

Bezahlarten
PayPal, Überweisung, Kreditkarte

Der Druck dauert 3-4 Werktage und die Zustellung innerhalb Deutschlands weitere 3 Werktage.

Colorland überprüft die Produkte nicht auf Qualität nach dem Druck, also vor Bestellung unbedingt das Produkt nochmals überprüfen.

Test und Fazit
Ich habe das Fotobuch am 07. bestellt und bezahlt und am 10. war es bereits versandfertig - also sogar schneller als die angegebenen 3-4 Werktage (Sonntag ist kein Werktag).
Das Fotobuch ist sicher verpackt in zwei Kartonhüllen angekommen. Bei der Weiterleitung an eine Filiale durch GLS, gab es kleine Probleme – aber das Betrifft nicht Colorland.

o.: Fotobuch, u.: Original
Der oberste Karton war schon sehr ramponiert, allerdings schien der zweite Karton alles gut geschützt zu haben, die Umverpackung ist also in Ordnung.

Worüber ich mir anfangs keine Gedanken gemacht habe, was mir aber direkt aufgefallen ist - die Größe des Fotobuches. Ich habe Fotobücher verschiedener Anbieter in meinem Regal, das von Colorland übertrifft alle in Breite und Höhe und entspricht einem DIN A4 Blatt. Warum alle anderen Anbieter einheitliche, gesonderte Größen besitzen und Colorland auf A4 setzt weiß ich nicht – sollte man aber vor Bestellung beachten, wenn alle Fotobücher immer die gleiche Größe besitzen sollen.

Leider war das erste haptische Erlebnis nicht sehr positiv. Das Cover fühlt sich „billig“ an, schon nach einmaligen durchblättern (ohne viel Knicken) – knackt es an jeder Ecke und Kante, die Fotobuchseiten wellten sich bereits vor dem Durchblättern und das Cover bekommt unschöne Knicke, als wäre es schon durch viele Hände gegangen.

Auch der Druck überzeugt mich leider nicht. Es fehlt die Farb- und Detailtreue. Die Fotos sind insgesamt zu dunkel und die Druckpunkte sind viel zu deutlich erkennbar.
l.: Fotobuchvorschau, m.: Fotobuch, r.: Original

Insgesamt war die Druckleistung besser, als das von mir getestete Fotobuch von PosterXXL, was einfach komplett durchgefallen ist. Aber leider gibt es auf dem Markt wesentlich bessere Anbieter als Colorland, wie CEWE, Pixum oder Fotopremio – wo mit besserer Papier- und Druckqualität und einem umfangreicheren Editor aufgetrumpft wird.
Alles in allem ist Colorland solide – kann im Preis-Leistungsverhältnis mit den großen Konkurrenten aber nicht mithalten.

Freitag, 6. April 2018

Novina Hotel**** Tillypark – Nürnberg

(Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass es hier die gleiche Bettwäsche gibt, wie im Oversum – wohl ein seltsamer Zufall.)

Das Novina Hotel Tillypark liegt etwas außerhalb von Zentrum in einem Industriegebiet. Das Hotel macht von außen einen passablen Eindruck und auf dem Gelände gibt es ausreichend kostenlose Parkplätze.
Der Eingangsbereich sieht ansprechend aus, das Personal war nett und der Check-in ging schnell und unkompliziert.

Für zwei Nächte haben wir über booking.com 158 Euro bezahlt.

Zimmer
Unser Zimmer lag in der vierten Etage, ganz am Ende eines langen Flurs.

Das Bett war eines der bequemsten bisher in einem Hotel – auch weil die Ritze zwischen den Matratzen kaum zu spüren war. Insgesamt gab es ausreichend Platz, der Blick auf den Hinterhof war nicht besonders schön, aber in Ordnung.

Das Bad war groß und es gab genügend Ablageplatz, auch für die Handtücher. Die Dusche wirkte zunächst auch groß, es ist aber kaum vermeidbar gewesen, die Toilette am Rande der Dusche nicht nass zu machen.

Restaurant
Das Restaurant wirkte im Vergleich zum Hotel eher klein. Es gab Plätze im Innenraum und einige im Wintergarten. Zu unserem Reisezeitraum (Osterwochenende) war das Hotel gut besucht (Bild vom Buffet entstand noch am Gründonnerstag, Karfreitag wäre ein leeres Bild nicht möglich gewesen). Es war so gut besucht, dass Gäste keinen Sitzplatz im Restaurant bekamen und warten mussten, was einen gewissen Druck erzeugte, sich zu beeilen und das Frühstück nicht zu genießen. Hinzu kommt, dass die Kellner permanent im Kreis gelaufen sind und gefragt haben, ob das Geschirr mitgenommen werden kann bzw. teilweise auch scheinbar leeres Geschirr abgeräumt wurde. Ich finde Personalpräsenz gut, aber das war eindeutig zu viel. Und trotz der Präsenz war es schwierig um einen Cappuccino zu bitten, irgendwie wirkten immer alle im Stress.

Das Frühstücksbuffet war für die Menge an Gästen zu klein und zu eng gestellt. Wenn sich jemand am Müsli bediente konnte nicht mehr herumgegangen werden, was für viel Stau sorgte.
Es gab verschiedene Brote und Brötchen, Wurst und Käse, Marmeladen, Joghurts, Obst und Pudding, soviel viele süße Leckereien (Kuchen, Plinse, Kaiserschmarrn, Plunder, Muffins, Quarkbällchen…).
Das Abendbrot haben wir hier nicht ausprobiert.

Fazit
+schönes Zimmer
+sehr bequemes Bett
+großes Bad, viel Ablageraum
+/- Frühstücksbuffet war okay
+/- etwas außerhalb gelegen
-teilweise zu wenig Plätze im Restaurant

Insgesamt hat es uns hier sehr gut gefallen, das Bett war wirklich bequem und das Bad groß. Die Produkte des Frühstücksbuffets könnten eine höhere Qualität haben und das Personal sollte mehr die Ruhe bewahren (sollte es an einem Geschirrmangel liegen - einfach mehr Geschirr kaufen). Außerhalb vom Zentrum gelegen war es sehr ruhig im Zimmer.

Hierfür gibt es 4 von 5 Sterne.

Donnerstag, 5. April 2018

Oversum Vital Resort**** (Nordrhein-Westfalen)

Das Oversum Vital Resort in Winterberg (Nordrhein-Westfalen) besticht schon von Weiten durch die kreative und auffallende Bauart.
Vor dem Hotel gibt es ausreichend kostenlose Parkplätze, im Eingangsbereich befindet sich außerdem die Touristeninformation, sowie der Eingang zur Bade- und Saunalandschaft.
Der Eingangsbereich ist sehr ansprechend, das Personal war sehr freundlich und kompetent.
Die Form des Hotels ist ansprechend und einfach anders – etwas Besonderes.

Für drei Übernachtungen haben wir auf der Oversum Homepage 159 Euro pro Tag bezahlt je Zimmer. Vor Ort gab es dann noch ein Upgrade zum Balkonzimmer.

Zimmer
Das Hotel sieht aus wie ein Ei und so besitzt jedes Zimmer eine große Glasfront, in jeder Etage gibt es jeweils zwei gegenüberliegende Zimmer mit Balkon. Da wir leider ein Zimmer auf der ersten Ebene bekommen haben, war der Ausblick nicht sehr überragend. Ärgerlicher war eher, dass vor unserem Fenster ein Gebäude war, in welchem auch gearbeitet wurde und von wo man in unser Zimmer sehr gut reingucken konnte.

Das Badezimmer war sehr groß und wirklich gut ausgenutzt. Die Dusche war groß und komfortable und insgesamt war alles sauber und wirkte edel. Die Toilette war etwas gedrängt, aber es gab gutes, weiches Klopapier. Es gab wirklich viele Handtuchhaken, aber leider keine Handtücher mit Haken.

Insgesamt war das Zimmer mit Balkon sehr geräumig und das Bett bequem.

Die Zimmer waren leider sehr hellhörig, Gäste die zwangsläufig an unserem Zimmer vorbeigingen, um zum Fahrstuhl zu gelangen, waren immer sehr deutlich zu hören, da der Fahrstuhl generell nicht weit entfernt war und das Zimmer auf der ersten Ebene lag, hörte man auch neue Gäste (rollende Koffer) sehr gut.

Restaurant
Das Restaurant war zu unserem Reisezeitpunkt (Osterwoche) gut besucht, trotzdem hat man immer einen freien Platz gefunden. Kaffeespezialitäten konnte man sich an einer Kaffeemaschine selbst nehmen. Die Produktauswahl beim Frühstücksbuffet war eher klein (z.B. 2 Sorten Aufschnittkäse), dafür war die Qualität hochwertig. Das Müsli war wirklich gut und auch die anderen Speisen schmeckten gut. Es gab diverse Brote und Brötchen, verschiedene Marmeladen, Rührei und Spiegelei, Kuchen und Obst.
Wenn die Sortenvielfalt etwas größer gewesen wäre, wäre es eines der besten Buffets für mich bisher gewesen.

Abendbrot haben wir nicht ausprobiert.

Wellness
Den Wellnessbereich haben wir nicht ausprobiert.

Sonstiges
Zwar gab es im Hotel und auch im Restaurantbereich Osterdekoration, trotzdem fehlte insgesamt etwas die Detailliebe.
 
Kurtaxe 2,50 Euro pro Tag.
Kostenloses WLAN vorhanden.
Zur Begrüßung gab es zwei Flaschen Selters gratis.

Etwas seltsam war, dass beim Check-in eine Kreditkarte und die Personalausweisnummer hinterlegt werden musste – hier gab es wohl schon oft Probleme.

Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe für meine individuellen Postkarten eine Schere benötigt und konnte mir diese sogar ausleihen.
Leider gibt es auf den Zimmern keine Schuhanzieher mehr.

Fazit
+großes, gut ausgenutztes, modernes Badezimmer
+Hotelform ausgefallen und anders
+Empfang schnell, freundlich, hilfsbereit
+schönes Zimmer mit bequemen Bett

-hellhörig
-fehlende Detailliebe
-kleine Mängel (lose Fußleiste)

Alles in allem ist das Oversum optisch ein Erlebnis. Das Personal war durchweg freundlich und kompetent. Das Frühstück war hochwertig, es fehlte etwas an Vielfalt. Die Zimmer waren nett eingerichtet, das moderne Bad überzeugt auf ganzer Linie

Das insolvente Hotel wurde erst dieses Jahr (2018) an Privathotel Dr. Lohbeck verkauft, welche exklusive Hotels anbieten, somit werden kleine Mängel sicherlich bald behoben und es wird womöglich noch schöner werden.

Insgesamt würde ich 4 von 5 Sternen vergeben - für den Preis hätte es an der ein oder anderen Stelle noch besser sein können.