Freitag, 24. Januar 2020

[HarperCollins] Böse Opfer


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Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über Böse Opfer
Der Thriller erschien Anfang Dezember 2019, umfasst 400 Seiten und kostet 12,00 Euro. Dabei handelt es sich um den zweiten Band. Der erste Band erschien ein Jahr zuvor unter dem Titel „Böse Bilder“, welchen ich bereits hier rezensiert hatte.

Über den Autor
Max Manning war Journalist einer Tageszeitung und Schlussredakteur für den Daily Telegraph. Sein Debütroman erscheint 2018 unter dem Titel „Böse Bilder“.

Klappentext
Bohrende Kopfschmerzen zwingen Gem Golding dazu, auf ihrem Nachhauseweg spätnachts an einem einsamen Laden zu stoppen, um Schmerztabletten zu kaufen. Da taucht auf dem dunklen Parkplatz plötzlich ein Mann auf, greift sie an und überwältigt sie. Ihr Angreifer verspricht, ihr nichts zu tun, wenn sie sich fügt. Selbst wenn sie schreien könnte - mit Hilfe ist in dieser Gegend nicht zu rechnen. Doch auf einmal bietet sich eine unerwartete Gelegenheit zum Gegenangriff. In diesem verhängnisvollen Augenblick entscheidet sich Gems weiteres Leben: Wird sie Kämpferin oder Opfer sein?.

Fazit
Der erste Teil der Reihe erschien bereits 2018 mit dem Titel „Böse Bilder“. Diesen Thriller fand ich bereits sehr spannend und gut geschrieben, sodass ich auf den neuen Teil „Böse Opfer“ bereits gewartet habe.

Beim ersten Teil hat mich die Schriftgröße etwas gestört – im zweiten Teil ist diese nun kleiner und für das Lesen optimaler. Auch finde ich, dass nun die Länge des Thrillers optimal getroffen ist – nicht zu kurz und nicht zu lang. Die Unterkapitel sind ähnlich kurz und somit lässt sich das Buch sehr gut unterwegs lesen und das Lesen auch schnell mal unterbrechen.

„Böse Opfer“ verfolgt ein neues Thriller-Konzept. Nach einer unheimlichen Begegnung auf einem dunklen, quasi menschenleeren Parkplatz gehen dem Opfer Gem viele Fragen durch den Kopf, welche Handlung zu welcher Konsequenz führen würde und welche Entscheidung in diesem Moment die richtige sein wird, um dem Täter zu entkommen bzw. möglichst unbescholten der Situation zu entfliehen. Nach einer Art Prolog fragt man sich ebenfalls als Leser – was würde ich in dieser Situation machen? Der Thriller greift beide Möglichkeiten auf „Opfer“ oder „Kämpfer“ zu sein und beschreibt den weiteren Verlauf aus beiden Sichtweisen. Dabei verbiegt sich die Protagonistin im Handeln nicht, sodass die weiteren Handlungen immer realistisch bleiben. Die Kapitel für den jeweiligen Verlauf sind kenntlich gemacht – man muss sich eben nur darauf einlassen.

Der Schreibstil wirkte im ersten Roman düsterer und gruseliger und hat mich mehr in den Bann gezogen. „Böse Opfer“ liest sich auch flüssig, allerdings fehlt es den Geschichten an der ein oder anderen Stelle an etwas Schwung und Pfiff. Alle anderen handelnden Charaktere gehen vielleicht etwas unter.

Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ein Thriller mit zwei Auswegen zu beschreiben finde ich spannend und großartig, da ich auch Filme in dieser Art und Weise spannend finde. Der Schreibstil- und fluss gefällt mir sehr gut. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich beim Lesen intensiv mit dem Inhalt beschäftigen kann und nicht nur „darüberfliegt“, weil man dann sicherlich den Überblick verlieren könnte.

Alles in allem vergebe ich auch 5 von 5 Sterne und hoffe auf einen neuen, kreativen und spannenden Thriller des Autors.

Donnerstag, 16. Januar 2020

[HarperCollins] Stille Nacht, flauschige Nacht

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Das Buch wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt, wenn ihr auch in neuen Büchern stöbern und eure Meinung abgeben möchte, empfiehlt sich ein Blick auf: HarperCollins Blogger-Portal.

Über Stille Nacht, flauschige Nacht
Das Buch erschien Mitte September 2019, umfasst 320 Seiten und kostet 10,00 Euro.

Über die Autorin
Petra Schier ist freie Autorin und Lektorin und lebt mit Mann und Hund in der Eifel. Sie hat Geschichte und Literatur studiert und schreibt Romane und historische Romane.

Klappentext
„Es ist kurz vor Weihnachten, Patrick versinkt mit seinem gut gehenden Bauunternehmen in Arbeit. Zu Hause verwandeln die Zwillinge Joel und Jessica gemeinsam mit Hund Oskar noch das bisschen verbliebene Ruhe in Chaos. Dass nach der Kündigung eines Mitarbeiters Patricks einzige Rettung die quirlige und nervenaufreibend gut organisierte Angelique ist, lässt ihn erst recht verzweifeln. Das Konfliktpotenzial zwischen ihnen ist einfach viel zu hoch, niemals kann das gut gehen! Zu seiner Überraschung kommen sie allerdings viel besser miteinander aus, als Patrick erwartet hat - auch privat - und das war auf keinen Fall geplant. Eine verwirrende Romanze ist das Letzte, was Patrick jetzt gebrauchen kann. Mischlingshund Oskar hingegen ist da ganz anderer Meinung.“

Fazit
Bei „Stille Nacht, flauschige Nacht“ handelt es sich für mich um den ersten Roman der Autorin. Er kann ohne das Vorwissen der anderen Romane gelesen werden.

Im großen Ganzen hilft der der Hund Oskar dabei, eine Beziehung ins Rollen zu bringen. Ansonsten sind Stress und typische Familien- und Alltagsprobleme thematisiert und das Streben nach perfekten Randbedingungen. Wie der Titel vermuten lässt ist Weihnachtszeit, weshalb es auch ein schöner weihnachtlicher Roman ist.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig – die Seiten lesen sich sehr schnell, obwohl an der ein oder anderen Stelle zu ausschweifend geschrieben wurde und es etwas gelangweilt hat. Es ist ein sehr leichter Roman mit viel heile Welt und wenig Spannung. Dennoch liest sich das Buch flüssig und ist süß ge- und beschrieben, vor allem die Gedanken von Oskar machen den Roman niedlich und lustig und sind mal etwas anderes.

Insgesamt gebe ich dieser leichten Kost 4 von 5 Sternen - für Zwischendurch eine niedliche Geschichte, insbesondere in der kalten und weihnachtlichen Zeit.

Mittwoch, 15. Januar 2020

[HarperCollins] Starke Abwehr - Unser Immunsystem. Ein medizinisches Wunder und seine Grenzen


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Über Starke Abwehr - Unser Immunsystem. Ein medizinisches Wunder und seine Grenzen
Das Buch erschien Anfang November 2019, umfasst 448 Seiten und kostet 22,00 Euro.

Über den Autor
Das Buch wurde von Matt Richtel verfasst und durch Barbara Steckhan, Naemi Schuhmacher und Gabriele Gockel übersetzt. Matt Richtel  ist Pulitzer Preisträger, Journalist und Bestsellerautor und lebt in Kalifornien.

Klappentext
„Ein Krebspatient im Endstadium springt dem Tod von der Schippe, ein HIV-Patient gilt als medizinisches Wunder, und zwei Frauen müssen damit leben, dass sich ihr eigener Körper gegen sie wendet. Unser Immunsystem ist unser körpereigenes Verteidigungssystem, der Schlüssel zur unserer Gesundheit – und Entscheider über Leben und Tod.

Matt Richtel, Bestsellerautor und Pulitzer-Preis-Träger, nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Welt der Wissenschaft und ihrer neuesten Erkenntnisse: Wieso erkranken weltweit immer mehr Menschen an Autoimmunerkrankungen? Worin liegt der bahnbrechende Erfolg der Immuntherapie? Was ist das Mikrobiom? Und was passiert, wenn die körpereigene Abwehr nicht mehr funktioniert?
Vom Glück, gesund zu sein und vom Kampf gegen tödliche Krankheiten – Matt Richtel schreibt über unser Immunsystem so spannend wie über einen Kriminalfall.“

Fazit
Das Buch handelt von verschiedenen Geschichten und Krankheitsbildern. Es spiegelt dabei nicht ein reines Faktenbuch wider aber auch keinen vollständigen Roman. Der Autor trifft eine ungewöhnliche Mitte aus wissenschaftlichen Fakten, Erklärungen und Geschichten, jedoch verpackt in einem Roman, der die Vor- und Nachteile der Behandlungen für die Protagonisten wiedergibt.

Das Buch liest sich insgesamt sehr gut und man hat das Gefühl, dass die Fakten auch für Laien gut verständlich wiedergegeben wurden. Da ich kein Experte auf dem Gebiet bin und es sich bei dem Buch auch nicht um eine wissenschaftliche Veröffentlichung handelt, genieße ich die wissenschaftlichen Fakten allerdings mit Vorsicht und bin dementsprechend etwas hin und her gerissen, wie ich das Buch bewerten kann. Es ist interessant und aufschlussreich aber gibt nicht genügend Informationen um sich danach als vollständig informiert zu fühlen. Die Art und Weise, wie die Geschichten geschrieben sind, schwächen den wissenschaftlichen Inhalt weiter ab, weil man oft das Gefühl hat einen Roman mit der Meinung des Autors zu lesen und weniger mit wissenschaftlichem Hintergrund. 

Für alle die sich für Geschichten von Krankheitsbildern hinsichtlich unseres Immunsystems interessieren und dabei kein wissenschaftliches Fachwissen erarbeiten möchten, sondern hier und da etwas über Immunsystem lernen wollen, ist das Buch gut und interessant geschrieben. Für alle die mehr wissen wollen, vielleicht schon Vorwissen besitzen, würde ich das Buch eher nicht empfehlen. Aus diesen Gründen vergebe ich 3 von 5 Sterne.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Winter-Impressionen

Vor vier Tagen war kalendarischer Winteranfang - hier also ein paar erste frostige Winter-Impressionen :)