Sonntag, 6. Mai 2018

[Buchtipp] Christine Drews - Nach dem Schweigen

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Über den Verlag
Im Jahr 1953 wurde der Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe gegründet, welcher bereits vier Jahre zuvor als Kölner Bastei-Verlag existierte.
Zunächst lag der Fokus auf Romanhefte, später kamen Taschenbücher und Hardcoverbücher hinzu. Neben diversen Buchformaten und Genres, werden auch Hörbücher (Lübbe Audio) und Rätselhefte angeboten. Seit 2013 ist die Bastei Lübbe AG eine Aktiengesellschaft.

Über die Autorin
Christine Drews arbeitete während ihres Germanistik- und Psychologiestudiums für verschiedene TV-Produktionen. Sie schrieb Drehbücher für Movies, Familien- und Comedyserien und hat als Autorin für verschiedene Showformate gearbeitet.

Über das Buch
„Nach dem Schweigen“ ist ein Triller mit 398 Seiten, erschienen im August 2017.

Klappentext
Mitten in London stürzt Ellen Cramer zwanzig Stockwerke tief in den Tod. Die Nachricht vom Selbstmord schockt Freunde und Familie, denn Ellen war nicht nur erfolgreich und beliebt, sondern galt auch als psychisch völlig gesund. Besonders ihre Nichte Saskia ist erschüttert. Als sich herausstellt, dass Ellen ermordet wurde, begibt Saskia sich auf eine riskante Spurensuche. Schon bald wird ihr klar, dass ihre Tante nicht das letzte Opfer bleiben wird und sie sich selbst in tödliche Gefahr gebracht hat …

Test und Fazit
Eine Frau begeht scheinbar Selbstmord, in dem sie sich von einem Hochhaus in die Tiefe stürzt – war es wirklich Selbstmord? Wie es bereites der Klappentext verrät, handelte es sich um Mord und es soll nicht der Letzte gewesen sein, denn es beginnt eine auf Rache beruhende Mordserie.

Zu Beginn war es schwer in das Buch hineinzukommen, die Schreibweise ist klar und flüssig, allerdings fehlt dem Buch anfangs die Spannung. Da ich alle Bücher der Autorin gelesen habe, wurde ich nach 100 Seiten auch eines Besseren belehrt und das Buch nahm langsam an Spannung zu. Die Handlung spielt in London, so dass man des Öfteren über englische Begrifflichkeiten stolpert.
Bei vielen parallel ablaufenden Handlungssträngen kann man bereits früh mitraten, wer der Täter ist. Neben den Geschichten der Protagonisten stehen vor allem psychologische Sitzungen und Aufarbeitungen eine vorherrschende Rolle. Die Auflösung erfolgt erst auf den letzten Seiten des Buches, allerdings weiß man schon viele Seiten vorher, wer nur als Täter in Frage kommen kann und trotzdem war das Buch spannend bis zum Schluss, auch weil das Ende animiert das Buch noch einmal zu lesen, um bestimmte Aspekte nun von einer ganz anderen Perspektive zu betrachten und zu verstehen. Des Weiteren lässt das Ende einen weiteren Teil vermuten.

Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne. Es war spannend und interessant, aber die Autorin hat schon weitaus fesselndere Thriller verfasst.

Sonstiges
HIER könnt ihr einen Blick in das Buch werfen.