Samstag, 21. Januar 2017

[Rezension] Welt ohne Morgen




Über den Verlag
Der HarperCollins Verlag feiert 2017 sein 200-jähriges Jubiläum. Er ist der zweitgrößte Publikumsverlag der Welt und in 18 Ländern vertreten. 
[https://www.harpercollins.de/about-us/profile]

Über den Autor
Der Autor Jack Soren lebt in Toronto und schrieb ursprünglich Software Handbücher und hielt sich mit kleinen Nebenjobs über Wasser. Mit seinem Debütthriller „Der Monarch“ wurde er in der Literaturwelt bekannt und mit den Emerging Writer Award  und den Silver Falchion Reader’s Choice Award nominiert.

Über Welt ohne Morgen
„Welt ohne Morgen“ ist Jack Sorens zweiter Thriller um die Charaktere Jonathan und Lew. Erschienen ist das Buch Anfang Januar 2017, es umfasst 416 Seiten und kann beispielsweise hier für 12,99 Euro erworben werden.

Buchrücken
„Zwei Jahre sind vergangen, seit Jonathan und Lew ihre Geheimidentität als „Der Monarch“ hinter sich gelassen haben, aber man gönnt ihnen keine Ruhe: Einem alten Feind gelingt es, die einzige Frau die Lew je geliebt hat, in seine Gewalt zu bringen. Da bietet ein mysteriöser Geheimorden seine Hilfe an. Zu einem hohen Preis: Jonathan und Lew sollen wieder „Der Monarch“ werden. Und schon ihr erster Auftrag bringt sie in tödliche Gefahr. Doch von ihrem Erfolg hängt nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit ab …“

Test und Fazit
Das Cover erinnert bereits an einen Actionfilm und beschreibt damit auch gut den Charakter des Buches. Es ist in diverse Kapitel unterteilt, über welche man sofort Uhrzeit und Ort erfährt – dies ist wichtig, da es verschiedene gleichzeitig ablaufende Handlungen gibt und man sich über die Kapitelüberschrift direkt darauf einstimmen kann.

Zunächst gibt es die Handlung von Jonathan und Lew, welche bereits aus dem ersten Band „Der Monarch“ bekannt sind.  Im ersten Band haben beide unter dem Namen „Monarch“ gestohlene Kunstwerke „zurückgestohlen“ und den Museen gegen eine Entlohnung zurückgegeben. Aus Angst um seine Tochter Natalie haben Jonathan und Lew vor zwei Jahren ihre Mission „Der Monarch“ hinter sich gelassen und sich zurückgezogen und halten sich nur noch mit kleineren Jobs über Wasser. Sämtliche Verbindungen wurden unterbrochen um Natalie nicht in Gefahr zu bringen, da der Feind George, aus dem ersten Band, immer noch eine Gefahr darstellt. Allerdings wird Emily, Lews Freundin, bedroht und da sie noch den Kontakt zu Natalie aufrecht hält, scheint auch sie in Gefahr zu sein. Sie würd jedoch von mysteriösen Männern gerettet. Diese kennen die alte Identität von Jonathan und Lew und wollen scheinbar, dass „Der Monarch“ zurückkehrt. Dafür müssen sie zu einer geheimen Mission auf ein Schiff – doch scheinbar haben nicht alle die Wahrheit gesagt.

Auf der anderen Seite gibt es die geheimnisvolle ältere Dame Umi, welche ihre „Tochter“ Tatsu gut im Griff hat, was das erledigen von schmutzigen Jobs angeht. Doch auch sie ist nicht immer ehrlich und hat ein Geheimnis vor ihr.

Desweiteren gibt es die Crystasis Foundation, welche durch das Einfrieren von Menschen evtl. das ewige Leben anstreben. Nach einer Reihe von Anschlägen auf die Lager der Crystasis Foundation wird der „Detektiv“ Per angeheuert, um dem mysteriösen Worten an den Anschlagsorten nachzugehen.

Letzten Endes sind alle Geschichten miteinander verbunden und finden ihr Finale auf dem geheimnisvollen Schiff.

Die Parallelablaufenden Geschichten sind alle für sich sehr spannend und interessant geschrieben. Es gibt diverse Charaktere und Verkörperungen, die das Buch sehr spannend machen. Allesamt sind sie detailgetreu beschrieben und man kann sich gut hineinfühlen. Ich finde, dass es sich weniger wie ein Thriller – eher wie ein Actionfilm liest. Innerhalb kürzester Zeit passiert eine Menge und der Spannungsbogen wird immer sehr hoch gehalten. Es gibt kaum langweilige oder langatmige Stellen und auch des Öfteren interessante Wendungen und Gedankengänge.
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob mir das Genre beim Lesen gefällt. Das Buch verkörpert auch bereits bekannte Aspekte aus bekannten Filmen, wie das Einfrieren von Menschen, das Tragen von Exoskeletten oder besonders starke Armprotesen. Insgesamt erinnert es mich dann an amerikanische Filme und Serien, was mich letztendlich aber nicht sehr gestört hat. 
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man möchte gern wissen, was als Nächstes passiert. Bis zum Schluss ist man mitgerissen und nicht gelangweilt.

Alles in allem ein neuartiger Thriller für mich, allerdings ein gut gelungener und spannender Thriller rund um Verrat und Missionen. Vor allem die verschiedenen Geschichten, die miteinander verstrickt sind, was anfangs jedoch noch nicht klar ist, machen „Welt ohne Morgen“ zu einem tollen Buch. 
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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